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  • KW 03 vom 13.01.2010
  • Solveig Slettahjell / Anne Sophie Otter / Gretchen Parlato / Vaya von Dios / Sade /...weiterlesen
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  • Erice Bibb / Tape Five / Pat Metheny / Robert Gordon / Rosanne Cash / Tettoryvad / Le Peuple de L'Herbe / Club Cookies / John Mayer ... weiterlesen
  • Kw 05 vom 03.02.2010
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  • KW 06 vom 10.02.2010
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  • KW 07 vom 10.02.2010
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  • KW 08 vom 17.02.2010
  • Sundrup / Cy Coleman: The Best ist yet to come / Physics / Sunday in Bed 3 / Bajka / Cappuccino Grand Café lounge 4 weiterlesen
  • KW 09 vom 24.02.2010
  • Peter Gabrial | Mezzanine De L'Alcazar | The Art of Chile 6 | Shaun Das Schaf weiterlesen
  • KW 10 vom 03.03.2010
  • London Street Jazz 2 / Strictly Rhythm 89-2000 / Koop / Pavement / Joan Armatrading... weiterlesen
  • KW 11 vom 17.03.2010
  • Gotan Project / Vienna Scientists / [re:jazz] / Zilverzurf / Souljazz Orchestra... weiterlesen
  • KW 12 vom 24.03.2010
  • Gotan Projekt / Anané / Ana Moura / Carmen Souza / Bomb The Bass... weiterlesen
  • KW 13 vom 31.03.2010
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  • KW 14 vom 07.04.2010
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  • KW 15 vom 14.04.2010
  • Die Spezialisten/ Mavis presented by/ The Tribe/ Jil is lucky/ Zeebee... weiterlesen
  • KW 16 vom 21.04.2010
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  • KW 17 vom 28.04.2010
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  • KW 18 vom 05.05.2010
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  • KW 19 vom 12.05.2010
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  • KW 20 vom 19.05.2010
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  • KW 21 vom 26.05.2010
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  • KW 28 vom 14.07.2010
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  • KW 31 vom 04.08.2010
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  • KW 33 vom 18.08.2010
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  • KW 37 vom 15.09.2010
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[Archiv-Beitrag der KW 05 vom 03.03. 2010]

Ohrenschmauch

ANOUAR BRAHEM/ PAT METHENY/ JAZZ & MILK BREAKS 2/ ALESSANDRO MAGNANINI/ TAPE FIVE/ SADE

Das wurde ja auch Zeit! Dass endlich der leichte, bequeme und hochauflösende Bildschirm für unterwegs auf den Markt kommt. Den m/f nicht auf einen Tisch stellen oder riskant auf den Knien balancieren muss. Auf dem auch sehr klein geschriebene Texte gut lesbar sind. Das Damokles Schwert des mich kürzer fassen müssens schwebt ja schon seit langem über mir….Und das bei so viel gutem neuen Stoff!

Deshalb auch vorweg ein „Oldie“. ANOUAR BRAHEM’s „The astounding Eyes of Rita“. Aus 2009, bei ECM. Im Quartett mit Bassklarinette, Bass und morgenländischen Handtrommeln verbreitet der exzellente Oud - Spieler (kurz: der Vorläufer unserer akustischen Gitarre) eine ausgesprochen verwunschene aber sehr harmonische Stimmung, die mit ihren Klangbildern die eigenen Gedanken wunderbar verlangsamt und wahrnehmbar macht. Ideal für die letzte Stunde Öffnungszeit im Global - orientierten Cafe / Restaurant an der richtigen Ecke.

Cover: "Someway still I do"

Wissen ist besser als Raten! PAT METHENY lässt sich auf „Orchestrion“ nicht von großem Orchester begleiten, sondern von einem alten, dieses so gut es kann imitierenden Groß - Instrument dieses Namens. Quasi der vollmechanische Vorläufer unserer digitalen Klangerzeuger. Davon weiß ich aber immer noch nicht, wie das zusammen klingt.

Cover: "Anouar Brahem"

Schon mal ein kleiner Vorbote für das Mehr an Club - Musik in den nächsten Ausgaben: „JAZZ & MILK BREAKS Vol. 2“, zugegeben, an Vol. 1 aus 2008 habe ich im Augenblick keine Erinnerung, diese Ausgabe ist allerdings derart vielseitig und spannend, dass ich die 1. direkt bestellt habe. Selbst wenn m/f berücksichtigt, dass tanzbare, deutlich mehr von Jazz als irgendetwas anderem beeinflusste Club - Musik nicht immer eine lange Halbwertzeit hatte. Von Gesangs - Orientiert über Afrobeat, Latin Jazz zu Anleihen bei 60ies BLUE NOTE. Großartig, frisch (nach den vielen Jahren und noch mehr Varianten!) und abwechslungsreich. Schon im Januar der erste sichere Kandidat für die „Jahres - Tops - Kiste“!

Cove: "Jazz & Milk Breaks"

Und direkt eine weitere: Seit Wochen (Monaten!) liegen mir meine „Freunde der Musik“ in den Ohren, sie endlich zu besprechen. Jetzt kann m/f sie endlich beim Händler im Keller erwerben. ALESSANDRO MAGNANINI „Someway still I do“. Der hat z.B. den Ohrwurm „This is what you are“ für das zu Recht hoch gelobte Album „Handful of Soul“ von MARIO BIONDI (immer noch Tipp!) geschrieben.
Der Vergleich führt allerdings etwas in die Irre. Sein Album zwingt einem (einer auch!) förmlich Erinnerungen auf an die besten „Easy Listening“ Platten der 60er. ANDY WILLIAMS, SHIRLEY BASSEY usw., alle, die von erstklassig besetzten, großen Bands und Orchestern begleitet wurden, die sich durch Arrangements arbeiteten, die aus einem eigentlich nur schönen, simplen Song ein unvergessliches Erlebnis machten.
Auch hier singt ALESSANDRO nicht selbst, er schreibt, arrangiert und spielt den Gitarrenpart. Das Singen überlässt er wohl trainierten weiblichen und männlichen Stimmen zu denen sich gelegentlich Solisten auf unterschiedlichen Instrumenten (Trompete, Vibraphon, Orgel, Saxophon) gesellen. Klar, Pop, aber vom allerfeinsten. Ich stelle mir gerade den Club vor (Aussehen und Inhalt!), in dem solche Musik durch den Abend begleitet. Der wäre ein Traum.

Der Verdacht war richtig. TAPE FIVE bleiben auch auf „Tonight Josephine“ bei ihrem Konzept. Moderne Beats, abgeleitet aus Swing und Latin mit Bläsern, die an die 30er und 40er Jahre erinnern, die den Gesang tragen, vor sich her treiben und harmonisch umspielen. Mit jeder neuen Platte weniger Konserve (Sampling etc.) und mehr Handwerk. Gut so!
5 Alben in 27 Jahren plus 1 Live - Album und die unvermeidliche „Best of“.

Kein Flop, weder musikalisch, noch kommerziell, keine Anbiederung an Trends, kein Wechsel der Plattenfirma, nicht einmal private Skandale, soweit sie mir hätten bekannt werden können. Richtig: SADE, Sängerin extra ordinaire. Ab morgen, den 5.2. kann, nein, muss der und die nicht ganz und gar unsentimental veranlagte Mensch ihr 6. Album „Soldier of Love“ kaufen. Einziger bisheriger Wermutstropfen: Es gibt noch keine Ankündigung einer Auflage auf Vinyl - Schallplatte.
Na Dann. Tschüß! i.m.trend@muenster.de

Alessandro Magnanini - Schwelgt in Harmonien und Arrangements | Jazz & Milk - Abwechslungsreich und spannend | Tape Five - Moderne Beats und alter Swing

 

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