Renn, wenn du kannst

Renn, wenn du kannst (sirk) Benjamin (Robert Gwisdek) sieht die Welt durch ein Fernrohr. Damit beobachtet er das Leben auf und in den Straßen. Der Student, der gerade seine Diss fertig gestellt hat, sitzt im Rollstuhl. Sein Leben, ein Mikrokosmos, mit wechselnden Zivis, die er schikaniert, mit seltenen Ausflügen im umgebauten Ami-Schlitten und der hübschen Radfahrerin, die er seit 2 Jahren von seinem Balkon aus dem 12. Stock beobachtet. Liebe kommt für Ben nicht in Frage, das erklärt er seinem neuen Zivi Christian (Jacob Matschenz). Christian lässt sich nicht schikanieren, er ist intelligent und nimmt das Leben leicht. Die beiden werden Freunde, bis die hübsche Radfahrerin in beider Leben tritt. Annika (Anna Brüggemann) studiert Cello. Jules, Jim und ein Rollstuhl. Als Liebe ins Spiel kommt, gibt es Gewinner und Verlierer. Nach der großartigen ersten Stunde verliert sich der Film von Dietrich Brüggemann in seinem konstruierten Storygeflecht. Schade. Dank großartiger Dialoge und toller Darsteller aber dennoch sehenswert.
Laufzeit: 112 Min.
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