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   Byzanz, Griechenland, Italien
Elifantree – etwas Björk?
sitionen sind jedoch eigene oder von befreundeten Musiker-Kolle- genInnen. Dieses „Book of Birds“ atmet Vergangenheit, sein Inhalt ist jedoch zeitlos modern, ideal für Meditationszwecke. Richtige Instru- mente, meisterhaft gespielt, gewin- nen bei mir immer gegen program- mierten Schönklang vom heimi- schen Keyboard. ➜ Leichter Schwenk gen Norden, AMARYLLIS, das Duo aus Mattio Manco und Samuel Mele bezieht seine musika- lischen Wurzeln aus italienischen, griechischen und byzantinischen Quellen. Schreibt und Komponiert seine Songs selbst und hat für „O furo tos Krifo“ als Gäste Griechen, eine Italienerin und eine Irin an Bord. Die CD setzt sich zusammen aus 2 Live im Studio Sessions, von denen je 1 in Italien, die andere in Griechenland aufgezeichnet wurde. Auch hier exzellente MusikerInnen, die ihr jeweiliges Instrument im besten Teamgeist einsetzen und gemeinsam einen wohlklingenden Ausflug in die Musik der Mittel- meerregion gestalten. ➜ Ganz weit nach Norden führt uns „Morgon- dimma“, eingespielt von auf Akkor- deon und Piano von MARIA KALA- NIEMI & TIMO ALAKOTLA. Nordi- sche Tradition, Eigengewächse und ein wenig Tango. Gelegentlich summt ihre Stimme mit, an ande-
Die Schlafstadt lebt!
rer Stelle ergänzt ein Streichquar- tett das Duo. Wunderbare Klänge durch den Morgendunst. ➜ Wo wir schon gerade da sind: ELIFANTREE nennt sich das Trio und hat mit Tra- dition nicht viel im Sinn. Eher mit experimentellen Sounds zwischen Jazz und Pop. Sie, Anni Elif singt, dazu gibt’s Sax, Elektronics, Mello- tron und Drums von den finnischen Kollegen. Unkonventionell, gele- gentlich etwas schräg in der Har- monik, dabei aber charmant umge- setzt und leicht zu hören, bisschen Björk. ➜ Zurück in die Heimat. Genauer die Vororte, wo die letzten versprengten „Guns n Roses-like“ Rock Fans ihr Unwesen treiben. Denen setzt Seb Voss mit seinem „Herr Wade“ Projekt sehr unterhalt- same Post Punk Post Pop Musik entgegen. Erkennbar DIY und gera- de deshalb interessant. Gleich 3 Veröffentlichungen in diesem Jahr. THE FISHERMAN AND HIS SOUL mit „Family Matters“, das Hörbuch HERR WADE „Abheben und blei- ben“, die Geschichte um das alles und das Nachfolgeprojekt DAS SCHWA mit „... so beautiful!“. Selbst gemacht mit Können und Humor und alles bei Bandcamp. Checken!
nadann... Tschüss i.m.trend@muenster.de
Ohren
schmauch
Während sicher einige von euch momentan den nordöstlichen Rand des Mittelmeeres als Urlaubspara- dies(?) genießen oder genossen haben, viele nach Sonnenbräune (- brand) streben und Kaltgetränke dem Konsum traditioneller Musik dieser Region vorziehen, liefere ich heute ein wenig „After Sun“. Also ein wenig von dem, das m/f bewusst oder nicht, verpasst
hat. ➜ DERYA TÜRKAN & MURAT AYDEMIR transportieren Jahrhun- derte alte Harmonien klassischer türkischer Musik in die Jetztzeit. Mit Klemence (Streichinstrument) und Tambur (Laute) intonieren sie auf „Ahenk/3“ die alten Weisen nahe am Original, allerdings in zeit- gemäßer Klangqualität. Sehr diszi- pliniert und fast wie eine gemein- same Meditation. ➜ Noch etwas weiter fassen MURAT ADEMIR & CHRISTOS BARBAS (Laut & Ney/Flö- te) ihre Einfluss-Sphäre. Von türki- scher Sufi Tradition über weite Teile des Nahen Ostens und des größe- ren Mittelmeerraums. Der beruhi- gende Klang der Flöte ergänzt den speziellen Klang der Laute bestens. Klingt zwar traditionell, die Kompo-























































































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