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   Sven Regener-Kurzweilig
Steve Cropper-Soul, Blues, Rock ...
natürlich gut geprobtes Handwerk und organisches Zusammenspiel voraus. Und ist trotz leichtem Jazz Faktor gut tanzbar. Also wie gemacht für Honest Johns Party Abende, falls er mal aktuelles Mate- rial auflegen möchte. ➜ Die Fertig- stellung hat er nicht mehr erlebt. Posthum erscheint nun STEVE CROPPER’s „Watching the Tide“. Der Mann, der den Sound des Memphis Soul über weite Strecken inspirier- te, bietet auf diesem Werk alles, was seinen Ruf ausmachte. Sou- thern Soul, Blues, Gospel, Rock, Ein- flüsse aus der US Roots Musik, und das mit einer relaxt auf den Punkt spielenden Backup Band, zu deren Gäste Titelweise andere 6 Saiten Heroen (Clapton, Wood, Gibbons, Brian May und Sängerin Ana Grosh) zählen. Programmierer oder Beat Bastler sind nicht erforderlich für diese im Grunde einfache Musik, die dafür direkt aus dem Herzen (und Leben) der Akteure
schöpft. ➜ DOTTI ANDERSSON befasst sich auf ihrem „Andersson Funeral Home“ mit dem Tod. Wenn ein Mensch stirbt, ist er nicht ein- fach Weg, sondern nach der Trauer findet er einen Platz in unseren
Sofie Royer-Wienerin in L.A.
Herzen und Gedanken. Um dieses Thema kreisen ihre sehr sparsam und zum Teil ungewöhnlich arran- gierten Songs. Klingt nicht so trau- rig wie es sich liest. ➜ PARIS PALO- MA legt mit „The fatal Flaw“ bereits ihr 2. Album vor. Nr. 1 habe ich nicht gehört. Sie marschiert an der Grenze zwischen Singer/Songwriter und aufwendig produziertem Pop. Selbstbestimmt und Wortgewand bestimmt sie den Tenor auf den 12 Titeln. Sanfte Balladen, Gitarren- sounds aus der Grunge Ära und Pop Songs, erinnert mich an die ersten erfolgreichen Frauen im Rock der 90er (Alanis Morissette, Heather Nova..) ➜ Dritte im Bunde hier ist SOFIE ROYER. Österreicherin in L.A., die sich auf „before/after“ mit den verschiedenen Seiten der Populari- tät beschäftigt. Dass sie bei dem eigentlich für Soul und Hip Hop bekannten Stones Throw Label ihre zwischen lautem Rock und voll aus- produziertem Pop veröffentlicht, ist schon erstaunlich. Riffs und Raffs, laut vorwärts und passende Pau- sen. Sehr selbstbewusst!
nadann... Tschüss i.m.trend@muenster.de
Ohren
schmauch
Schuster bleib bei Deinen Leisten. Jaja, aber ... Heute mal zum Start ein Buch. Roman, verfasst von SVEN REGENER, der Stimme von Element of Crime. „Frankie und Freddie“ ist nicht sein erster, es geht aber wie- der um die beiden Brüder aus Bre- men im Berlin der 80er, ihrer Bezie- hung und der zu den anderen Figu- ren, meist aus der eigenen WG. Mit Witz, Ironie und Sarkasmus geht es durch die letzten Tage vor Weih- nachten in einem Chaos, das nie- mand erleben möchte. Leicht zu lesen, unterhaltsam und zitiert eine Wirklichkeit, die es so durchaus gegeben haben könnte. Mein Zusatz-Argument: Wer gleichzeitig Insta googeln möchte, kriegt dieses kurzweilige Vergnügen auch als CD Hörbuch. ➜ Bleiben wir in Berlin. „Kanal“ ist das 2. Album der KANT- CHA LANKA KOALITION, Quartett mit b,g,dr und Trompete. Die sechs Instrumentals bedienen sich aus Afro Beat, Funk und ein wenig früh 70er Blue Note Grooves. Das setzt























































































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