In dieser Woche vor 4 Jahren...

fand der Weltraumkongress statt

Münster hat einen Alpen-Verein und eine Marine-Jugend - also warum nicht einen Weltraum-Club? Der münsteraner Vorsitzende der Deutschen Raumfahrt-Gesellschaft e.V. war der erste Privatmann, der bereits 1996 einen Flug ins All bei der russischen Raumfahrtbehörde beantragte. Die Russen luden ihn ein, mit zur Raumstation MIR zu fliegen, allerdings zu einem Ticketpreis für Hin- und Rückfahrt von 23 Millionen!

2010 richtete der Verein einen Raumfahrtkongress im Hörsaal 1 der Uni aus. Dort erklärte ein führender Mitarbeiter der europäischen Raumfahrtagentur ESA, warum die Experten überhaupt an Raumflügen arbeiten. Seine Antwort: »Es ist cool und macht viel Spaß!«

»Münster, wir haben ein Problem...« Wer hätte gedacht, dass unsere Stadt auch einen Verein für Raumfahrt hat?

Das Symposium bot juristische Vorträge über Mondrecht und Weltraum-Haftungsrecht. Zudem erfuhren die Besucher eine schockierende Nachricht: Im Jahr 2029 entscheidet sich, ob die Erde 2036 von einem Riesen-Asteroiden gerammt wird! Fliegt der Monsterbrocken 2029 auf seiner Bahn durch eine genau bestimmte Position, die von den Forschern »das Schlüsselloch« genannt wird, kommt er sieben Jahre darauf zurück und knallt mit 20 Kilometern pro Sekunde auf die Erde. Sterben wir aus, wie die Dinosaurier? Die Wissenschaftler beruhigten die Besucher: Falls der Asteroid 2029 das »Schlüsselloch« passiert, hat man ja noch sieben Jahre Zeit, einen ‚Gravitations-Traktor‘ zu erfinden, der den Koloss von seiner Bahn lenkt.
Ach ja dann...

»Münster, wir haben ein Problem...«
Wer hätte gedacht, dass unsere Stadt auch einen Verein für Raumfahrt hat?

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Autor: Carsten Krystofiak

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