In dieser Woche vor 31 Jahren...

wurden Alphaville ‚Big in Japan‘.

In einem Keller am Dahlweg, Ecke Höfflingerweg, trafen sich zwei Keyboarder und ein Sänger, um eigene Songs zu produzieren. Das Trio suchte noch einen griffigen Namen - und fand ihn in einem französischen SciFi-Krimi von 1965: Alphaville.

Ihr Synthie-Pop mit Schmachtgesang á lá Bryan Ferry passte perfekt in die Zeit der frühen Achtziger. Das fand auch die Plattenfirma Warner Atlantic und veröffentlichte die erste Single der Münsteraner mit dem Titel »Big in Japan«. Der Titel wurde ein Welt-Hit und kam auf Platz 1 in den US-Charts!

Puh, die Mode der 80er war echt grausam! Am 5. Januar 1984 erschien »Big in Japan« und machte drei Münsteraner zu Stars.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Der Nachfolger »Forever Young« und das gleichnamige Debutalbum erreichten in sechs Ländern die Top 20 und wurden Millionen mal verkauft. Schweden wählte Forever Young zum »Album des Jahres«. Die Kritiken war enthusiastisch. Alphaville aus Münster beherrschten die Popwelt.

Nach diesem überraschenden internationalen Erfolgsjahr stieg Keyboarder Frank Mertens aus. Es folgten diverse Besetzungswechsel. Die Nachfolgerproduktionen konnten nicht mehr an den großen Erfolg anknüpfen.

Dennoch haben sich Alphaville nie offiziell aufgelöst. Nach dem Tod des langjährigen Keyboarders Martin Lister im Mai 2014, stieg ein neuer Bandkollege ein. Im September letzten Jahres feierten die aktuellen Mitglieder das 30jährige Bestehen des Projektes in einem Club in Paris.

Puh, die Mode der 80er war echt grausam! Am 5. Januar 1984 erschien »Big in Japan« und machte drei Münsteraner zu Stars.

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Autor: Carsten Krystofiak

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