In dieser Woche vor 3 Jahren...

…wurde das Video bekannt.

Seit den 80er Jahren besteht in Hiltrup das islamische Imam-Mahdi-Zentrum an der Hünenburg. Ebenso lange gilt es bei NRW-Verfassungsschützern als Kaderschmiede und Spendensammelstelle der Terrormiliz Hisbollah.

Im August 2019 veröffentlichte das „Middle East Media Resaerch Institute“, das arabische Medien im Nahen Osten beobachtet, ein Video, das Weihnachten 2018 in der Hiltruper Moschee entstanden sein soll. Zunächst berichtete die Jerusalem Post darüber, bis auch deutsche Kanäle aufmerksam wurden.

Lobo twittert viel Quatsch, aber manchmal auch nicht.

In dem Video preist ein Redner den Märtyrertod und prahlt: „Wir sind stolz auf den Terrorismus!“ Doch nichts geschah. Der Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo rief das Bundesinnenministerium via Twitter zum Verbot der Hisbollah auf, so wie es in europäischen Nachbarländern längst gilt. Keine Reaktion.

Im April 2020 erließ der Bundeshorst dann tatsächlich doch noch ein „Betätigungsverbot“ für die Hisbollah („Partei Allahs“), was auch den Einzug des Vermögens erlaubt. Kurz darauf stürmten Polizisten das Hiltruper Zentrum und durchsuchten die Räume, sowie Wohnungen der Betreiber.

Autor: Carsten Krystofiak

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