Von Carsten Krystofiak

In dieser Woche vor 16 Jahren...

..startete das Vainstream-Festival

Zum 25jährigen Jubiläum sollte die Skateboard-WM „Münster Monster Mastership“ wieder in die Heimatstadt zurückkehren. Die obligatorische Monster-Rocknight sollte der damals 21jährige Münsteraner Timo Birth organisieren.

Doch dann wurde der Termin kurzfristig abgesagt. Nun hatte der junge Idealist ein Problem: Die Bands waren schon gebucht, die Verträge unterschrieben; die Stornierung wäre eine Riesenblamage gewesen. Was tun? Die Idee: kurzerhand ein eigenes Festival organisieren – doch es bliebe nur noch acht Wochen Zeit!

Heiße Show beim Vainstream…

Birth schaffte es tatsächlich. Einen Namen für die Veranstaltung hatte er auch schnell gefunden: „Vainstream“. Über das unternehmerische Risiko machte sich vor Begeisterung niemand Gedanken… Doch alles ging glatt. Topact waren „My Bloody Valentine“, die gerade ihren Durchbruch erlebten. Von sechstausend Besuchern wuchs das Festival organisch auf zuletzt über 16.000 – dann kam Corona.

Heute gehört das Vainstream fest zu Münsters Eventkalender. Kein Wunder: Wo hat man schon ein innerstädtisches Musikfestival, das Rap & Rock vereint und mit dem Fahrrad erreichbar ist…?

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