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 na dann... 07/25
presseausweis 3
Inhalt
Presseausweis 03
Kino 04–11
Webguide 05
Veranstaltungen 13–29
Ohrenschmauch 25
Kleinanzeigen 30–63
Ständ. Termine 52–55
Kleinanzeigenannahme
für private und nicht- private Kleinanzeigen:
Tel. 0251 2705177 per Mail an buchhaltung@nadann. de oder online auf www.nadann.de / Abgabe bis Di, 12 Uhr
Impressum
na dann... Wochenschau für Münster – kostenlos Herausgeber: DVV, Druck- Verlags und Vertriebs-ge- sellschaft mbH Gildenstraße 8b
48157 Münster-Handorf Anzeigenredaktion
(und für schwierige Fra- gen, Beschwerden, nette Gespräche):
Uli Wiemann, uli@nadann.de
Tel. 0251 321040
V.i.S.d.P.: Arno Tilsner www.nadann.de
Auflage dieser Ausgabe:
10.000 Exemplare
    Ich hatte im Presseaus-
weis vor vier Wochen
etwas zur kommenden
Wahl geschrieben, was
12 Tage vor der Wahl Ge- schichte zu sein scheint. Schwarz/Grün hat sich wechselseitig rote Lini-
en gezogen und eine Zu- sammenarbeit nach der Bundestagswahl erst-
mal ausgeschlossen. Ich
bin gespannt auf Eu-
re Wahlentscheidung. Schauen wir mal, was ab
dem 24. Februar politisch geht.
Für mich rückt angesichts der un- übersichtlichen politischen Lage die Frage in den Vordergrund, ob eine not- wendige Energiewende (Markenkern der GRÜNEN) nicht auch ohne poli- tische Koalition mit klassischen un- ternehmerischen Mitteln (Marken- kern von CDU/CSU und FDP) erreicht werden kann.
Wir arbeiten als Unternehmen über 10 Jahre an dem Thema und sa- gen in unserer konkreten Anwendung für das kommende Jahr substanzielle Fortschritte voraus, egal welche Koa- lition nach der Wahl eine Regierung bilden wird.
Worauf gründet sich unser Optimis- mus? Beim größeren Teil einer Energie- wende handelt es sich um die Anwen- dung von Naturgesetzen, die eine poli- tische Farbenlehre nicht kennen. Wenn wir Sonnenlicht als Grundlage einer Energieversorgung wählen, brauchen wir eine zutreffende Vorstellung da- von, wie viel Watt pro Quadratme- ter die Sonne im Jahreslauf bei wech- selnder Bewölkung liefert. Die Werte werden für jeden Punkt der Welt er-
hoben und sind öffent- lich zugänglich.
In den beiden dun- kelsten westfälischen Wintermonaten Dezem- ber und Januar ist mit der Einstrahlung der Sonne kein Staat zu machen. Sie fällt beim maxima- len Mittagswert zu oft unter 100 Watt pro Qua- dratmeter (W/m2) ab, nicht selten sogar unter 50 W/m2.
Aktuell erreichen wir in einem Testbetrieb eine elektrische Vollversorgung mit Strom aus Tages- licht (Tag und Nacht) ab einem Mit- tagswert von 150 W/m2. Dieser Wert wurde in Münster in den letzten 30 Tagen (12.01. - 10.02.2025) 11 Mal über- schritten und zusätzliche 4 Mal fast er- reicht. Immerhin eine Quote von 50%
mitten im Winter.
Ich könnte hier noch eine Kaskade
von Werten aufschreiben, mit denen Außenstehende nichts anfangen kön- nen. Fakt ist, dass wir mit unternehme- rischem Antrieb bei der Energiewen- de Schritt für Schritt voran kommen.
Die (Fort)Schritte hätten in den zu- rückliegenden 10 Jahren größer sein können, wenn Bundesregierungen al- ler Couleur nicht seit 2014 mit immer neuen bürokratischen Regeln im Be- reich Solarenergie/Speicher den Fort- schritt gehindert hätten.
Von einer kommenden Bundesre- gierung unter Leitung eines CDU-Bun- deskanzlers erwarte ich, dass die viel- fältigen unternehmerischen Kräfte des Landes wieder frei gelassen wer- den,umfürWohlstandundFortschritt zu sorgen. - Arno Tilsner
Presseausweis
         






















































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