Page 3 - die neue na dann KW 33
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 na dann... 33/25
presseausweis 3 Inhalt
Die na dann in meinem Supermarkt 02
Presseausweis 03
Kinokritiken 04–11
Ohrenschmauch 12
Veranstaltungen 13–25
Kleinanzeigen 26–55
Was bedeuten das kleine [K] + [F] in der gedruckten na dann?
27, 32, 44, 51, 54 Ständ. Termine 46–50 Webguide 51
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na dann... Wochenschau für Münster – kostenlos Herausgeber: DVV, Druck- Verlags und Vertriebs-ge- sellschaft mbH Gildenstraße 8b
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10.000 Exemplare
    Presseausweis
Wie ist das Leben für Kinder im digitalen Zeitalter?
  Am 5. Mai diesen Jah- res hat die OECD einen informativen Bericht mit dem Titel „Wie ist das Leben für Kinder im digitalen Zeitalter“, herausgegeben.
Nachdem jetzt 97%
der Haushalte in den 38 OECDLändernübereinen Internetanschluss verfügen, stellen die Autoren neueste Forschungs- ergebnisse zusammen, die einen Befund ermöglichen, wie es unseren 15-jährigen Teenagern geht.
Die Interpretation der Studienlage trägt die Handschrift der OECD als Organisation für wirtschaftliche Zu- sammenarbeit und Entwicklung. Das Paradigma „Digital ist Zukunft und bie- tet Chancen“ schwingt in dem Bericht mit, aber er bietet auch einen äußerst interessanten Einblick in die Welt, die wir unseren Teenagern zumuten. Ein kleiner Auszug in Stichpunkten:
• An einem typischen Wochentag verbringen 65 % der 15-jährigen Mäd- chenund55%derJungendreiStunden oder mehr mit sozialen Medien. Dieses hohe Maß an Nutzung ist bei 15-Jäh- rigen aus allen sozioökonomischen Hintergründen verbreitet.
• Im Jahr 2021-22 berichten rund 10 % der Jugendlichen im Alter von 11, 13 und 15 Jahren in der OECD von einer problematischen Nutzung so- zialer Medien.
• Etwa 20 % der 15-jährigen Jugend- lichen in der OECD, die soziale Medien nutzen, gaben an, dass sie regelmäßig andere Aktivitäten (z. B. Hobbys, Sport) vernachlässigen, weil sie soziale Me- dien nutzen wollen.
• Etwa 17 % der 15-jäh- rigen Teenager geben an, dass sie sich mindestens die Hälfte der Zeit ängst- lich oder nervös fühlen, wenn sie ohne ihre digi- talen Geräte sind.
Viele Eltern kennen den Befund auch ohne Studie und ringen müh- sam um einen Alltag mit offline-
Anteilen.
Die Autoren meinen, dass trotz
der zunehmenden Zahl von Studi- en, zu den verschiedenen Aspekten des kindlichen Wohlbefindens, viele Fragen offen bleiben, auch weil die Plattformen Insta, Google/Youtube und TikTok so schnell weiterentwi- ckelt werden, mit dem Ziel, die Onli- nezeiten, Verweildauern zu erhöhen. Und während man weiter misst und forscht, ist die Jugend vorbei.
Fragt man die Teenager selbst, ha- ben sie viel übrig für ein Offlineleben. Sie begrüßen die Verbote in Australien. Sie gehen freiwillig zu Fußballcamps und Sommerfreizeiten bei denen Handyverbot besteht und genießen es. Was sie sich wünschen sind Offline- Räume, die für Alle gelten. Die Schule könnte so ein Ort sein, vielleicht auch der nächste Familienurlaub.
Vielleicht würde diese Frei-Räume auch auch das gesunkene Interesse an Technik und Informatik, wie es Schulen in Münster berichten, wie- der stärken? Die Eltern werden es sehen, Studien werden berichten! – Marit Schnackenberg
https://www.oecd.org/en/ publications/how-s-life-for-children- in-the-digital-age_0854b900-en.html
           


























































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