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KINOKRITIKEN
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         The End of Oak Street: Ich glaub, mich tritt ein T-Rex
(mex) Eine amerikanische Vor- stadtsiedlung in den 1980er Jahren. Hier, in der Oak Street, leben die Platts. Zwischen blü- henden Vorgärten und schnie- ken Car-Ports die fast perfekte Spießeridylle. Doch es kriselt zwischen Dad (Ewan McGregor) und Mom (Anne Hathaway). Unausgesprochene Probleme belasten das Familienglück und wenn die beiden - und ebenso wenig ihre Kinder Brian uns Au- drey - eines nicht gebrauchen können, dann ist es eine Zeitrei- se in die Welt der Dinosaurier. Aber wer käme denn auch auf so eine Schnapsidee? Hahaha, sein Name ist David Robert Mit- chell, der Regisseur der uns vor ein paar Jahren bereits mit sei- nem rätselhaften Thriller „Un- der the Silver Lake“ herausgefor- dert hat. Ok, die Oak Street lan- det also über Nacht bei den Dinos und die Platts samt ihrer Nachbarn rennen plötzlich um ihr Leben. Da müssen jetzt alle durch... und die gute Nachricht ist, das Abenteuer macht, bei al- lem Irrsinn, ordentlich Spaß. 100'
Exit 8: Überzeugende Game- Adaption - zumindest für 50 Minuten.
(sirk) Im Schatten des großen Erfolges von Kane Parsons "Backrooms" schickt Genki Ka- wamura in dieser Filmadaption des gleichnamigen Indie-Games seinen Protagonisten "The Lost Man" (Kazunari Ninomiya) in ein albtraumhaftes, endloses U- Bahn-Labyrinth. Nach einer le- bensverändernden Nachricht verfängt der einzige Hauptdar- steller sich in einer Zeitschleife liminaler Räume und muss nach strikten Regeln Anomalien er- kennen, um den Ausgang 8 zu erreichen. Kawamura schafft in den ersten 50 Minuten eine un- heimliche Atmosphäre, surreale Symbolik mit visuellen Anleihen an "The Shining". Auch wenn das repetitive Konzept im Ver- lauf an Spannung verliert und die Übersetzung des simplen Spielprinzips auf Spielfilmlänge Schwächen offenbart, bietet das Werk stilvoll-verstörende Unterhaltung für Horror- und vor allem für Game-Fans. 95'
Im Spiegel meiner Mutter: Schauspielerisch herausra- gendes Frauendrama.
(sirk) Jutta Brückners Drama verhandelt die Traumata einer komplexen Mutter-Tochter-Be- ziehung: Nach dem Tod ihrer dementen Mutter sieht sich ei- ne Archäologieprofessorin mit den Geistern ihrer Vergangen- heit konfrontiert. Während das Werk visuell überfrachtet wirkt – überdeutliche Symbole, erklä- rende Dialoge und drängende Musik nehmen den Bildern die Freiheit –, entfaltet der Film sei- ne Stärke im herausragenden Schauspiel. Corinna Harfouch brilliert als distanzierte Profes- sorin mit minimalen Gesten und unterkühlter Disziplin. Hil- degard Schmahl verkörpert die Mutter meisterhaft zwischen Eiseskälte und Hilfsbedürftig- keit. Ergänzt durch Carla Juri be- wahrt das nuancierte Kammer- spiel der Protagonistinnen das Psychodrama vor dem Abrut- schen in bloßen Kitsch. Sehens- wert. 96'


























































































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