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 na dann... 30/25
kinokritiken 5
    Kein Land für Nie- mand - Abschottung eines Einwande- rungslandes
(sirk) Der Filmtitel soll pro- vozieren, aufrütteln, wie die Dokumentation selbst. Und das ist gut so, denn es geht in den lehrreichen knapp 2 Stunden um die wichtigsten Themen des 21. Jahrhun- derts (neben dem Klima- wandel): Flucht und Migra- tion. Und eben mit den da- mit verbundenen Prob- lemen. Lösungen gibt es kaum, werden auch kaum benannt. Die Doku fängt
zu Beginn bewegende Bil- der von den europ. Außen- grenzen ein, Maximilian Ah- rens und Maik Lüdemann interviewen Überleben-
de, die trotz tödlicher Risi- ken den Weg nach Deutsch- land gefunden haben und lassen Aktivist*innen, Wis- senschaftler*innen und Pu- blizist*innen zu Wort kom- men, die den menschenver- achtenden Status Quo in der Debatte und den damit verbundenen Rechtsruck in Deutschland in Frage stel- len. Lehrende, wenn Ihr das lest: Diese Doku gehört in jeden Unterricht!
107' Cinema
# SchwarzeSchafe
(sirk) Die Fortsetzung der Komödie "Schwarze Scha- fe" aus dem Jahr 2007 setzt konsequent auf Alt- bewährtes: gleicher Regis- seur, vertraute (episodi- sche) Erzählform, lose mit- einander verwobene Ber- liner-Alltagsgeschichten und ein Ensemble, das das Publikum liebgewonnen (Jella Haase, Freddy Lau) hat. Doch selbst mit die- sen Konstanten beweist Oliver Rihs Film aus dem Jahr 2025, dass ein aufge- wärmtes Konzept nicht im- mer die gleiche Zündkraft besitzt. Vor allem, wenn die Liebe zu den Figuren zu Gunsten eines neuen er- zählerischen Schwerpunk- tes, nennen wir es eine "Climate Change Comedy", verloren geht. Witze flach, Handlung undurchsich- tig, eigentlich als Serie ge- dacht, wäre es doch besser eine solche geblieben.
99' Cinema
Superman
(jonny) Nach dem Unter- gang seines Heimatpla- neten Krypton hat Super- man auf der Erde ein neu- es Zuhause gefunden und gibt dort den Beschützer der Menschheit. Als Repor- ter Clark Kent führt er ein Doppelleben, von dem nur seine Freundin Lois Lane etwas weiß. Sein Beschüt- zerinstinkt geht mittler- weile sogar über die Stadt- grenzen von Metropolis hi- naus, doch nachdem er sich in einen internatio- nalen Konflikt einmischt, könnte er den Bogen über- spannt haben. Sein Erz- feind Lex Luthor wittert je- denfalls eine Chance, star- tet eine Hetzkampagne gegen Superman – und scheint damit Erfolg zu haben... Die Neuauflage des Ur-Comichelden setzt neue Schwerpunkte und überzeugt mit Leichtigkeit und Witz. Zwar kann man bei der Fülle an Charakte- ren leicht den Überblick verlieren, allerdings soll der Film ja auch als Neu- start des DC-Filmuniver- sums dienen. Gelungen!
149' Cineplex
Vier Mütter für
Edward
(sirk) Edward ist Schrift- steller. Sein Debütroman kreist um das Thema ers- te (queere) Liebe. Und die Reaktionen von Publi-
kum und Kritik waren viel- versprechend. Seit einem Schlaganfall seiner Mutter Alma (Fionnula Flanagan) lebt Edward (überzeigend: James McArdle) mit ihr un- ter einem Dach und be- treut sie in Vollzeit. Das ist einer der wenigen Unter- schiede, die Darren Thorn- tons Geschichte vom Ori- ginal "Das Festmahl im Au- gust" (2008, aus Italien) unterscheidet, auf dem der Film basiert. Auch Ed- wards Freundeskreis, hier alles schwule Männer, hat ähnliche Sorgen: Ältere Mütter, die gepflegt wer- den müssen. Als einige aus dem Freundeskreis auf ei- ne Veranstaltung fah-
ren wollen und ihre Müt- ter bei Edward deponieren, speist der Film daraus sei- nen feinsinnigen Humor. Ein Film ohne Kanten und Kompromisse. Sehenswert.
90' Cinema
















































































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