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KINOKRITIKEN
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One Night Only: The Purge mit Sex. Sehr unterhaltsam.
(sirk) In einer Welt, in der Sex außerhalb der Ehe verboten ist, gibt es analog zu "The Purge" ei- ne einzige erlaubte Nacht pro Jahr. In dieser verhängnisvollen Nacht kreuzen sich die Wege der Fremden Allie und Owen auf der Suche nach Gelegen- heitssex. Monica Barbaro glänzt als Allie mit herausragendem Charisma sowie musikalischem Talent und trägt das Werk mü- helos, während Callum Turner als ebenbürtiger Gegenpart po- sitiv überrascht. Die Chemie stimmt: Die Begegnungen der sympathischen Figuren sind herrlich ungeschickt, bieten aber eine echte Komplizen- schaft im nächtlichen Chaos. Regisseur Will Gluck (Freunde mit gewissen Vorzügen) gelingt eine gewitzte Rom-Com mit fri- volem Anstrich – stilvoll, mit nuancierter Obszönität und ein- gängigem Soundtrack. Ein kurz- weiliger Filmspaß für Singles und Paare gleichermaßen. 103'
Mutiny: Jason Statham kämpft auf hoher See.
( jonny) Der frühere Polizist Cole Reed (Jason Statham) arbeitet mittlerweile als Sicherheitschef bei einer Reederei in Bangkok. Das Unternehmen gehört dem wohlhabenden Tibu Compallo, dem Cole beim ersten Kennen- lernen das Leben gerettet hat und mit dem ihn seither eine enge Freundschaft verbindet. Kurz vor dem geplanten Verkauf von Tibus Firma gerät Cole mit seinem Freund und Chef aller- dings in einen Hinterhalt, und Tibu wird ermordet. Cole schwört Rache, und die Spur führt ihn auf eines der Reeder- eischiffe. Dort muss er sich ge- gen ein ganzes Heer an Söld- nern durchsetzen, um an die Drahtzieher zu gelangen ... Eine Minimalhandlung, die lediglich den Zweck erfüllt, den durch- trainierten Briten durch eine Vielzahl solider Actionsequen- zen zu jagen. Jason Statham in einem typischen Jason-Stat- ham-Film eben. 94'
Das Ende der Sterne: Scotts suche nach Menschlichkeit
(bouda) Eine weltweite Pande- mie hat einen Großteil der Men- schen ausgelöscht. Der Pilot und Mechaniker Hig hat sich mit seinem Hund Jasper und dem Überlebensexperten Ban- gley in einem verlassenen Flug- zeughangar in Colorado ein ab- geschottetes Zuhause geschaf- fen und versucht, zwischen Vorratssuche, Patrouillenflügen und der Angst vor feindseligen Plünderern ein neues Leben auf- zubauen. doch Hig reicht das nicht: Als er eines Tages über sein Funkgerät ein mysteriöses Signal empfängt, keimt in ihm die Hoffnung auf, dass jenseits seiner abgeschotteten Welt doch noch andere Menschen le- ben. Wer hier ein explosives Ac- tion-Spektakel erwartet, wird überrascht sein. Ridley Scott setzt auf stille Bildsprache, ruhi- ge Töne und tiefe Emotionalität. Jacob Elordi überzeugt als ein- samer Pilot, der in der Postapo- kalypse nach menschlicher Nä- he sucht. "Das Ende der Sterne" ist kein mitreißendes Meister- werk, aber ein atmosphärischer, unterhaltsamer Film. 118'

