Kult-Sneak 1. Woche | FSK 18 | 100 Min.

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13.09
22:45

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2022

Moonlight FSK 12 | 111 Min.

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12.09
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13.09
20:15

(sirk) Vom Jungen zum Mann in drei Lebensabschnitten. Anders als bei Richard Linklater („Boyhood“, 12 Jahre Drehzeit) dauerte die Drehzeit der Adolszensgeschichte von Barry Jenkins nur 25 Tage. Drei verschiedene Darsteller verkörpern Chiron, einen homosexuellen, afroamerikanischen Jungen, der in Miami bei seiner alleinerziehenden Mutter (Naomie Harris) aufwächst. An der Schule wird der zurückhaltende Junge gemobbt, wegen der Art, wie er geht und spricht. Die Halbstarken nennen ihn „Little“. Im zweiten Kapitel ist Chiron 16 Jahre alt, im dritten Kapitel etwa Ende 20. Wie Chiron seine eigene Homosexualität versteckt, wie er mit seiner drogensüchtigen Mutter umgeht, in all diesen Szenen liegt viel Sprengstoff und damit eine große Explosivität. Zusammen mit den herausragenden Darstellern (Oscar für Mahershala Ali) hat Jenkins ikonische Szenen geschaffen, die Moonlight zu einem perfekten Film machen. Der Lohn: Insgesamt über 200 Filmpreise, darunter 3 Oscars. Nicht verpassen!

Jahr
2017

Die unendliche Geschichte 2. Woche | FSK 6 | 98 Min.

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13.09
12:30

Der kleine Bastian wird regelmäßig von seinen Klassenkameraden schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen rettet er sich eines Tages in ein Antiquariat, wo er einem alten Buchhändler begegnet, der ihn vor einem geheimnisvollen Buch warnt. Doch Bastian kann nicht widerstehen und gerät in eine abenteuerliche Reise durch Phantasiens Welt der Winzlinge, Rennschnecken, Felsenbeißer und Glücksdrachen. Doch Phantasien scheint verloren, bis Bastian begreift, welche Rolle er in der unendlichen Geschichte spielen kann... Empfohlen ab ca. 8 Jahren.

Jahr
1984

Was haben wir gelacht 3. Woche | FSK 12 | 103 Min.

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17:30
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(jonny) Die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der 1990er Jahre ist männerdominiert und in vielen Bereichen frauenfeindlich, vor allem wenn es um Humor geht. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins berichten über Zeiten, in denen Frauen im Fernsehen vor allem als Pointenlieferantinnen oder Sidekicks auftraten. Während Thomas Gottschalk, Harald Schmidt und Stefan Raab ganze Generationen prägten, galt weiblicher Humor in den Chefetagen als Quotenkiller. Die Frauen erzählen von schwierigen Talkshow-Auftritten, Witzen auf ihre Kosten und ihrem harten Kampf um Sichtbarkeit neben den großen männlichen Showmastern... Mit viel Archivmaterial zeigt der Film auf, wie diskriminierend damals scheinbar harmlose TV-Unterhaltung war. Bei aller Bitterkeit macht es dennoch Spaß mit den fünf Frauen auf Zeitreise zu gehen.

Jahr
2026

Daguerréotypen - Leute aus meiner Straße 3. Woche | FSK 0 | 80 Min.

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13.09
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
1978

Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos 2. Woche | FSK 12 | 93 Min.

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15:10
14:50
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(sirk) Wir erinnern uns: Ein DNA-Test in der aristokratischen Familie Bouvier-Sauvage. Erfolge erfordern oft Nachzügler. Das Problem: An verklemmt-konservativen, unterschwellig rassistischen Erfolgskomödien vergiften Fortsetzungen die audiovisuelle Kultur vollends. Hervés Drehbuch kocht den ersten Teil auf: Ohne das anfängliche Abtasten schrumpft der Humor auf ein träges Duell zwischen Clavier und Bourdon, während Denicourt und Testud in reaktionäre, stereotype Frauenrollen gedrängt werden. Statt gesellschaftliche Realitäten oder den Rechtsruck kritisch zu spiegeln, flüchten sich Clavier und Bourdon lieblos in altbekannte Rollenmuster. Das Ergebnis ist Selbstbespiegelung, die sich am Milieu einer fragwürdigen TV-Ideologie bedient. Ohne fremdenfeindlich zu werden, reiht sich das Sequel nahtlos in Claviers Schaffen ein: Es verharmlost den alltäglichen Rassismus und macht ihn mit treuherzigem Blick gesellschaftsfähig.

Jahr
2026

Spaziergang nach Syrakus 3. Woche | FSK 6 | 98 Min.

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17:50
20:00
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19:30
17:40
20:00

(sirk) Reisen, wohin du willst: Für uns eine Selbstverständlichkeit, für DDR-Bürger unmöglich. Das erfährt auch der freiheitsliebende Kellner Paul Gombitz. Eigentlich wollte er Literatur und Philosophie studieren – verboten. Ein selbstbestimmtes Leben? Nicht vorgesehen. Weil Paul seinen Traum von Italien aber nicht nur träumen, sondern leben möchte, lässt er sich nicht mürbe machen. Nach zahllosen abgelehnten Reiseanträgen plant er im Verborgenen die Flucht über die Ostsee. Regisseur Lars Jessen bedient sich für sein Fluchtdrama frei an F.C. Delius’ Erzählung "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus" (1995), die auf einer wahren Begebenheit sowie Johann Gottfried Seumes Reisebericht von 1803 basiert. Charly Hübner verkörpert Paul gewohnt charmant und sturköpfig. Warum ausgerechnet dieses eine Verlangen ihn durch alle Repressalien treibt, bleibt bis zum Ende allerdings etwas beliebig.

Jahr
2026

Salz und Wasser 3. Woche | FSK 0 | 111 Min.

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13.09
15:15

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Das gewisse Etwas 1. Woche | FSK 0 | 91 Min.

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19:45
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(bouda) Alex und sein Vater Karlo haben gerade einen Juwelier um wertvolle Objekte erleichtert. Auf der Flucht vor der Polizei steigen die beiden Ganoven in den Reisebus eines Vereins für geistig beeinträchtigte Menschen. Alex wird kurzerhand für einen noch fehlenden Teilnehmer gehalten und die beiden nutzen die Gelegenheit, um zu entkommen. Zusammen mit der Gruppe geht es ins Ferienlager. Aber lange lässt sich das falsche Spiel nicht verheimlichen. Das Remake der französischen Komödie „Was ist schon normal?“ von 2024 macht von Anfang bis Ende Spaß. Natürlich fliegen Alex und Karlo irgendwann auf, aber Alex hat wahre Freunde gefunden und die helfen ihm, ein neues Leben ohne Verbrechen zu beginnen. Ein absoluter Wohlfühlfilm, der zu Herzen geht und, ganz nebenbei, Inklusion lebt und nicht bloß behauptet. "Das gewisse Etwas" eine lustige und zugleich warmherzige Geschichte über das Miteinander, die zeigt, wie selbstverständlich Inklusion sein kann.

Jahr
2026

Adams Acht FSK 6 | 125 Min.

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17:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Vaterland 1. Woche | FSK 0 | 82 Min.

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07.09
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14:40
16:50
20:15
15:40
17:30
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19:45

(sirk) 1949 reist der im kalifornischen Exil lebende Thomas Mann mit Tochter Erika durch das geteilte Deutschland. Gewohnt akademisch-streng fängt Paweł Pawlikowski ("Ida", hier Kamera: Łukasz Żal) diese fiktionalisierte Reise in gestochenem s/w und beengendem 4:3-Format ein. Die Figuren wirken in den Wänden und Hallen schier erdrückt – bis der Kamera in Weimar einmalig ein Befreiungsschlag gelingt. Doch hinter dieser inszenatorischen Attitüde droht die Lebendigkeit des Ensembles bisweilen zu verblassen. In knackigen 82 Minuten vergeht das Alternative-History-Drama dank spritziger Begegnungen zwar wie im Fluge. Die gewichtige Frage nach einem "guten, neuen Deutschland" gerät jedoch zur kalkulierten Wissensvermittlung: So mancher pointierte Dialog klingt eher nach treffsicherem Wikipedia-Eintrag als nach wahrhaftigem Leben.

Jahr
2026

CultSneak of Horror FSK 18 | 120 Min.

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07.09
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12.09
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13.09
22:15

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2025

Im Spiegel meiner Mutter 4. Woche | FSK 12 | 96 Min.

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07.09
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21:00

(sirk) Jutta Brückners Drama verhandelt die Traumata einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung: Nach dem Tod ihrer dementen Mutter sieht sich eine Archäologieprofessorin mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert. Während das Werk visuell überfrachtet wirkt – überdeutliche Symbole, erklärende Dialoge und drängende Musik nehmen den Bildern die Freiheit –, entfaltet der Film seine Stärke im herausragenden Schauspiel. Corinna Harfouch brilliert als distanzierte Professorin mit minimalen Gesten und unterkühlter Disziplin. Hildegard Schmahl verkörpert die Mutter meisterhaft zwischen Eiseskälte und Hilfsbedürftigkeit. Ergänzt durch Carla Juri bewahrt das nuancierte Kammerspiel der Protagonistinnen das Psychodrama vor dem Abrutschen in bloßen Kitsch. Sehenswert.

Jahr
2026

Diamanti 1. Woche | FSK 12 | 136 Min.

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14:45

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Wer weiß schon, was ein Leben ist? 1. Woche | FSK 0 | 95 Min.

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15:10

(mex) Das Künstler*inportrait, ein wohlbekanntes Genre in der aktuellen Kinolandschaft. Mal als traditionelles semifiktionales Bio-Pic, mal als knochentrockene Dokumentation. Munch, Turner, Schiele, auch Richter, Gerhard wie Daniel, alle schon da gewesen - oftmals gut. Zu ihrem 150. Geburtstag haben nun Annelie Boroș und Vera Brückner Paula Moderson-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne, solch ein Portrait gewidmet. Das „Bio-Pic“ gibt es schon („Paula“, 2016, Regie Christian Schwochow), doch Boroș und Brückner haben hier einen anderen, hybriden Weg gewählt. Raffiniert kreieren sie eine Situation, in der sich eine junge Schauspielerin auf Recherchereise für einen Spielfilm über die Becker begibt. So lernen wir Paula und ihre Kunst, aber auch Otto Modersohn, Clara Westhoff und Rainer Maria Rilke aus gänzlich neuen Blickwinkeln kennen. Tolle Idee - toller Film.

Jahr
2026