Sentimental Value 1. Woche | FSK 12 | 134 Min.

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(sirk) Zu Beginn geht es um ein altes Haus. In der liebevollen Beschreibung eines Kindes. In diesem Haus, so wird erzählt, wurde es oft sehr laut. Am schlimmsten sei aber die Stille gewesen. Die Worte kommen von Nora, dargestellt von Renate Reinsve (schon toll in "Der schlimmste Mensch der Welt"), die als Theaterschauspielerin eine Lampenfieber-Attacke erleidet und anschließend auf der Beerdigung ihrer Mutter nach vielen Jahren auf ihren Vater (Stellan Skarsgard) trifft. Und der hat ein ganz besonderes Anliegen... Aus dem Inhouse-Drama wird ein Vater-Tochter- dann ein Familiendrama. Inklusive einer Film-im-Film-Erzählung. Joachim Trier (Oslo, 31. August, Thelma, Louder than bombs) verknüpft diese Erzählstränge zu einem herausragend bebildert und gespielten, gut zweistündigen Meisterwerk, das von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Nicht verpassen!

Jahr
2025

Therapie für Wikinger 2. Woche | FSK 16 | 117 Min.

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(jonny) Nach einem Raubüberfall mit Todesfolge muss Anker 14 Jahre ins Gefängnis. Zuvor beauftragt er seinen geistig beeinträchtigten Bruder Manfred, das Diebesgut beim Elternhaus im Wald zu vergraben. Nach seiner Entlassung will Anker so schnell wie möglich an das Geld kommen, schnappt sich Manfred und fährt mit ihm zu dem verlassenen Haus. Welche emotionalen Spuren sein plötzliches Verschwinden bei seinem kleinen Bruder hinterlassen hat, interessiert Anker zunächst wenig und entsprechend zeigt sich Manfred alles andere als kooperativ. Ohne dessen Hilfe verbringt Anker viele Tage allein grabend im Wald, was düstere Kindheitserinnerungen heraufbeschwört. Regisseur Anders Thomas Jensen ist bekannt für seine makabren Tragikomödien, und auch „Therapie für Wikinger“ verdient dieses Prädikat. Der Film ist vieles zugleich: rührend, brutal, witzig und allein schon dank der unglaublichen Verwandlung von Mads Mikkelsen absolut sehenswert.

Jahr
2025

Sie glauben an Engel, Herr Drowak? 3. Woche | FSK 0 | 127 Min.

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(sirk) Ein Film aus Deutschland, frei von Klischees und Knallchargenfiguren? Immer mal wieder gibt es so ein kleines Wunder. Nicolas Steiner, 2015 dekoriert mit zwei Deutschen Filmpreisen (für seine Aussteiger-Dokumentation Above and Below), hat so ein kleines Fabel-Wunder geschaffen. Im Zentrum stehen Lena (Luna Wedler), eine optimistische, lebensfrohe Germanistik-Studentin und Hugo Drowak (Karl Markovics), ein alternder Misanthrop, der als einziger Teilnehmer in Lenas Kurs im Auftrag des "Amtes für Ruhe und Ordnung" ins Leben zurück integriert werden soll. Hugos Hass und sein exzessiver Alkoholkonsum schrecken Lena nicht ab, Drowaks literarisches Talent hervorzulocken. Doch je tiefer der verkappte Schriftsteller in seine Erinnerungen eintaucht, desto stärker kommt sein tief vergrabenes Trauma wieder zum Vorschein. Eine poetische, melancholische und wunderschöne Wundertüte irgendwo zwischen Kafka, Jean-Pierre Jeunet und Terry Gilliam.

Jahr
2026

Father Mother Sister Brother 2. Woche | FSK 12 | 111 Min.

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(mex) Jim Jarmusch zelebriert seit den frühen 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in jedem seiner Filme einen ganz speziellen Blick auf Untiefen und Sternstunden menschlichen Miteinanders. Eine außergewöhnliche Ansammlung von hoch merkwürdigen Geschöpfen, so gruselig wie liebenswert, haben als Allie, Zack oder Jack, William Blake, Paterson, Ghost Dog oder gar Helmut über die Jahre Eingang in den Jarmusch-Kosmos gefunden und im kollektiven Gedächtnis unzähliger Cineasten nicht löschbare Spuren hinterlassen. Und Jarmusch hat noch nicht fertig. In seinem neuen Werk erinnert er uns wort- und bildreich daran, dass man sich Familie nicht aussuchen kann. In drei Episoden, von hochwitzig bis anrührend-traurig, erleben wir mit versammelten Starensemble das Spektrum zwischen grenzenloser Verbundenheit und kolossaler Entfremdung. Sehr stark und absolut jarmuschig - in Venedig gab es dafür den Goldenen Löwen.

Jahr
2026

No Other Choice FSK 0 | 139 Min.

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(sirk) "Familie ist keine wichtige Sache. Sie ist alles." Das wusste bereits Michael J. `Marty McFly` Fox. Und das weiß auch Man-Soo (Lee Byun-Hung), dessen leitender Job in der Papierindustrie die Grundlage für das perfekte Glück mit Ehefrau Mi-ri, zwei Kindern und zwei Golden Retrievern bietet; inklusive umgebautem Haus mit Garten und Gewächshaus. Als Man-Soo nach 25 Jahren Firmenzugehörigkeit plötzlich seine Entlassungspapiere erhält, ist die Familien-Krisenstimmung nur von kurzer Dauer. Ehefrau Mi-ri regelt die Finanzen, inklusive Hausverkauf, den ihr Ehemann allerdings nicht hinnehmen will. Man-Soo wird in den darauffolgenden zwei Stunden mörderische Konsequenzen ziehen, in einem tragikomischen Mix irgendwo zwischen Dexter und Buster Keaton. Nach Filmen wie Oldboy, Die Taschendiebin, oder Die Frau im Nebel ein weiteres Meisterwerk von Park Chan-Wook. Nicht verpassen!

Jahr
2026

No Mercy 1. Woche | FSK 0 | 104 Min.

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18:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Nationalhymne 2. Woche | FSK 0 | 99 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2025

DJ Ahmet FSK 0 | 99 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Gelbe Briefe 1. Woche | FSK 12 | 128 Min.

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(mex) İlker Çataks (Das Lehrerzimmer) neuer Film beginnt mit einem Clou: „Berlin als Ankara“ füllt in roten Buchstaben die volle Breite der Leinwand. Die deutsche Hauptstadt übernimmt die Rolle ihres türkischen Pendants? „Hamburg als Istanbul“ wird später folgen. Welch geniale Idee mit für das Publikum schwerwiegenden Folgen auf Wirkung und Rezeption der gezeigten dramatischen Ereignisse. Das Künstlerpaar Derya und Azis arbeitet am Staatstheater Ankara. Sie gefeierte Schauspielerin, er erfolgreicher Autor, Regisseur und Hochschullehrer. Die beiden haben sich recht gut eingerichtet in dem Raum zwischen künstlerischer Freiheit, staatlicher Einflussnahme und gediegenem Wohlstand. Als aber über Nacht das Unheil in Gestalt politischer Willkür über sie einbricht, gerät ihr gesamter Lebensentwurf ins Wanken… Çatak stellt wichtige Fragen zum richtigen Zeitpunkt und gewinnt den Goldenen Bären in Berlin. Ein Glücksfall.

Jahr
2026

Maxis Kinoabenteuer - Wir entdecken das Kino FSK 0 | 60 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

My Father's Shadow 4. Woche | FSK 0 | 94 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Junge Mütter - Jeunes mères 1. Woche | FSK 12 | 106 Min.

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(sirk) Seit 1978 drehen die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne (Jahrgang 1951/1954) gemeinsam Filme. Ihre Anfänge lagen in der Dokumentation, bis sie 1986 zu fiktionalen Stoffen wechselten. Das Kino der Brüder bezieht seine Kraft aus authentischen Sozialgeschichten, begleitet mit der Handkamera, wenig Musikuntermalung. Überraschend ist, dass sie diesmal (im Gegensatz zu ihren mehrfach ausgezeichneten Filmen "Rosetta" (1999) oder "L`enfant" (2005)) im Ensemble gleich mehrere Geschichten erzählen. Wie geschickt sie diese verweben und die Figuren miteinander in Tuchfühlung bringen, zeigt ihr großes Können. Mit einem überzeugend komponierten Drehbuch geht es facettenreich um das Leben sehr junger Mütter. Zahlreiche Fallstricke auf dem Weg zu gesellschaftlicher Integration und persönlicher Zufriedenheit mit eingeschlossen. Ohne Hinter- oder Beweggründe. Auch dafür gab es einen Preis, den Drehbuchpreis in Cannes 2025.

Jahr
2026

The Chronology of Water 1. Woche | FSK 16 | 134 Min.

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(sirk) "Wenn es für den Schmerz keine Wunde gibt, sollte man zulassen, dass die Fantasie alles verändert." Acht Jahre soll die US-Schauspielerin Kristen Stewart, bekannt aus der "Twilight-Saga", an der Verfilmung der Autobiographie von Lidia Yuknavitch gearbeiteitet haben. Lidia wer? Yyknavitch, ehemaliges US-Schwimmtalent und heute Dozentin und preisgekrönte Autorin mehrerer Romane und Kurzgeschichten. Ihr autobiographisches Kultbuch "In Wasser geschrieben" (deutscher Titel) übersetzt Stewart als eine Art fragmentarisches `body memoir`, rund um Sex, Sucht, Missbrauch und Tod. Und Imogen Poots ("Green Room") wirft sich kopfüber in die selbstzerstörerische Rolle und liefert eine beeindruckende 128-minütige Tour-de-Force, die noch lange nachhallt.

Jahr
2026

Supa Modo 4. Woche | FSK 0 | 74 Min.

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Die neunjährige Jo lebt mit ihrer Mutter und ihrer großen Schwester Mwix in einem kleinen Dorf in Kenia und träumt davon, eine echte Superheldin mit magischen Kräften zu sein. Da sie sehr krank ist und nicht mehr lange zu leben hat, möchte ihre Mutter, dass sie sich schont und ihr Bett nicht verlässt. Aber ihre Schwester ermutigt sie, an ihre Kräfte zu glauben, und bringt das ganze Dorf dazu, Jos größten Traum wahr werden zu lassen: Sie alle helfen, Jo Superkräfte zu verleihen...

Jahr
2019

Un poeta FSK 16 | 124 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026