Im Schatten des Orangenbaums FSK 12 | 147 Min.

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(sirk) In "All That’s Left of You", wie der Film im Original heißt, entfaltet Cherien Dabis die Chronik einer palästinensischen Familie - in drei Kapiteln über mehrere Generationen. Es ist die Chronik ihrer Familie, wie gleich zu Beginn deutlich wird. Mit einer Ansprache an das Publikum "… I´m here to tell you ...". Es beginnt im Jahr 1988, als Proteste zu Gewalt führen, bevor die Regisseurin und Drehbuchautorin in das Jahr 1948 springt, um wirklich klarzumachen, wie diese Familie zu diesem Punkt gelangte. In der früheren Zeitlinie schießt ein israelischer Soldat auf einen jungen Mann namens Noor (Muhammad Abed Elrahman). Es ist ihr Sohn, das ist seine Geschichte. Eine bewegende Familienchronik von Unterdrückung und Verlust – mit zum Glück auch mit sehr vielen warmherzigen Szenen. Ein berührendes filmisches Friedensangebot, entstanden während der Hamas-Angriffe im Oktober 2023, finanziell unterstützt von Hollywoodstars.

Jahr
2025

Paternal Leave - Drei Tage Meer FSK 12 | 114 Min.

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(mex) Die italienische Adria im Winter, nicht gerade das, was man im Allgemeinen mit dem Sehnsuchtsort Italien verbindet. Raues Klima, einsame Landschaften und verlassene Touristen-Hotspots, nichts von dem man sich Erholung und Wohlbefinden versprechen würde. Genau in diese ruppige Gegend treibt es die 15jährige Berlinerin Leo. Soeben hat sie von der Existenz ihres Vaters erfahren. Paolo hat vor 15 Jahren ihre Mutter verlassen und sich dann niemals in ihrem Leben blicken lassen. Er betreibt eine heruntergekommene Strandbar und hat, das stellt Leo bald fest, eine weitere Tochter unter schwierigen Verhältnissen. Wütend konfrontiert sie ihn mit ihrem vorbereiteten Fragenkatalog, ein Konzept, das nicht nur an dem überrumpelten Papa scheitert… Alissa Jung jongliert in ihrem Spielfilmdebüt mit Annäherung und Distanz, nimmt Partei und wechselt Perspektiven. Mit einem tollen Cast ergibt das starkes Kino.

Jahr
2025

Sehnsucht in Sangerhausen FSK 6 | 91 Min.

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Jahr
2025

One Battle After Another FSK 16 | 162 Min.

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(sirk) In einer Welt, in der sich verschiedene politische Ideologien zahlreiche Kräftemessen liefern, hat Bombenbauer Bob (Leonardo DiCaprio) sich mit seiner Tochter in eine Waldhütte zurückgezogen. Den Grund liefern die ersten 45 Minuten dieses fast zweieinhalbstündigen Action-Paranoia-Thrillers: Knapp 16 Jahre zuvor befreite eine Widerstandsgruppe namens French 75 auf einen Schlag hunderte Gefangene aus den Händen der skrupellosen United States Immigration and Customs Enforcement, kurz ICE. Danach verschwanden die Widerstandskämpfer, darunter auch Bob von der Bildfläche. Seitdem lebt Bob in Angst. Vor allem vor dem skrupellosen ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn), der ihm aus Rache nach dem Leben trachtet. Paul Thomas Anderson setzt dieses Duell mit herausragenden Darstellern meisterhaft in Szene. Karten sichern!

Jahr
2025

Sentimental Value FSK 12 | 134 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2025

15 Liebesbeweise FSK 12 | 98 Min.

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Jahr
2025

Der geheimnisvolle Blick des Flamingos FSK 16 | 108 Min.

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Jahr
2025

Eddington FSK 16 | 150 Min.

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(sirk) Zwei Männer, zwei Gegner, irgendwo in einem Wüstenkaff in New Mexiko. Sommer 2020. Lockdown. Unter der Regie von Ari Aster (Hereditary, Midsommar) treten der Sheriff der Stadt, Joe Cross (Joaquin Phoenix) und der amtierende Bürgermeister Ted Garcia (Pedro Pascal) gegeneinander an. Der Wahlkampf zwischen den beiden ist nicht klar entlang politischer Lager organisiert (Gemäßigt vs. Hardliner oder Demokraten vs. Republikaner), sondern entwächst den mythischen Kategorien des Westerns: Mann gegen Mann. Zu Beginn taucht Kameramann Darius Khondji die Szenerie in dystopisch schöne Bilder zwischen Wüstenlandschaft und Social-Media-Alptraum. Im letzten Drittel eruptiert das Geschehen in einer Gewaltorgie in der alle zuvor gezeichneten Archetypen einer amerikanischen Kleinstadt ihrem Ärger ordentlich Luft machen (dürfen). Zynisch böse - aber nicht immer nachvollziehbar.

Jahr
2025

Die My Love FSK 16 | 119 Min.

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(sirk) Schriftsteller, die verrückt werden. Klingelt da was? Genau. Kubrick. The Shining. Machen wir aus einem Schriftsteller eine Schriftstellerin, aus einem langjährig verheirateten Paar mit zwei Kindern ein YA (young adult) Pärchen und verlegen das Geschehen von einem verlassenen Hotel im Winter in ein altes Südstaaten-Haus im Sommer. Die Geschichte von Grace (Schriftstellerin, hier Jennifer Lawrence) und Jackson (Robert Pattinson) basiert auf dem Roman "Mátate, amor" von Ariana Harwicz. Anders als bei Kubrick geht es bei Lynne Ramsay um das Gefängnis nach der Geburt (nicht zu verwechseln mit postnataler Depression). Effekthascherei, Idealisierung von Selbstzerstörung und verantwortungslosen Müttern stehen einer schauspielerischen Tour de Force gegenüber. Die aber den Kauf einer Kinokarte rechtfertigt.

Jahr
2025

Bugonia FSK 16 | 119 Min.

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(sirk) Bugonia, eigentlich eine mythische Opfertechnik der alten Griechen, ist bei Yorgis Lanthimos das Remake des koreanischen Films Save the Green Planet (2003). Nach The Lobster (2015) oder The Killing of a Sacred Deer (2017) (mit eigenen Drehbüchern) bekam Lanthimos Unterstützung von Will Tracy, dem Autor u.a. der großartigen Serie Succession. In seiner vierten Zusammenarbeit mit Emma Stone, die in den Augen der beiden Bienenzüchter Teddy (Jesse Plimons) und Don (Aidan Delbis) als CEO eines Chemie-Unternehmens ein Alien aus der Andromeda-Galaxie ist und die Menschheit auslöschen will, geht es hier auf eine absurde Entführungsreise ins amerikanische Hinterland. Zwar mit einer großen Portion Female Empowerment und einer überzeugenden Emma Stone ist mit Bugonia (spätestens seit Kinds of Kindness) imho der Zenit in der Inszenierung skurriler menschlicher Abgründe längst überschritten. Triggerwarnung: Folter, Blut, Körperteile.

Jahr
2025

Heightened Scrutiny FSK 0 | 89 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2025

Arthouse Sneak FSK 16 | 100 Min.

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Immer Anders. Immer Arthouse. Bei der Arthouse Sneak im Cinema könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln). Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Jahr
2025

Doppelprogramm: Soviet Bus Stops + Armenien: Im Visier von Ursula Schulz-Dornburg FSK 0 | 111 Min.

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Jahr
2025

Der Tod ist ein Arschloch FSK 6 | 83 Min.

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Jahr
2025

Hexe Lilli rettet Weihnachten FSK 0 | 100 Min.

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(harn) Die Stimmung bei Hexi Lilli hält sich in Grenzen. Wegen der Allergie ihres kleinen Bruders Leon darf sie kein Kaninchen als Haustier haben und sowieso steht ihr Bruder ständig im Mittelpunkt. Als er dann noch ihr Teleskop kaputt macht flippt Lilli aus und zaubert kurzerhand den wahrhaftigen Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter hervor. Eigentlich wollte sie damit lediglich Leon eine Lektion erteilen, jedoch eskaliert die Situation völlig und Knecht Ruprecht gerät außer Kontrolle. Zusammen mit ihrem treuen Begleiter, dem kleinen Drachen Hektor, und ihrer Freundin Layla macht sich Lilli auf die Suche nach dem Nikolaus, um so Ruprecht zu besänftigen und Weihnachten zu retten... Der neuste Film mit Hexe-Lilli sorgt jetzt schon für vorweihnachtliche Stimmung. Für die ganz Kleinen dürfte dabei Jürgen Vogel als Knecht Ruprecht vielleicht etwas zu finster ausgefallen sein, der Rest darf sich allerdings auf ein äußerst spannendes Weihnachts-Abenteuer freuen.

Jahr
2017

I Had Nowhere to Go: A Portrait of a Displaced Person FSK 12 | 97 Min.

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Jahr
2025

Das weiße Band FSK 12 | 144 Min.

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(sirk) Wie entsteht Gewalt? Ein Bub, etwa 10 Jahre alt, holt einen Rutenstock aus einem Zimmer und bringt ihn dem `Herrn Vater`. Hinter ihm fällt die Tür zu. Die Kamera bleibt außen vor. Der Zuschauer weiß genau, was jetzt passiert. Wieder einmal ist die Gewalt das zentrale Thema im neuen Film von Michael Haneke. Doch dieser Film ist nicht wie alle anderen. Die Gewaltausübung wird nie gezeigt. Es geht um Verbrechen und rätselhafte Unfälle in einem norddeutschen Dorf vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Anhand eines Off-Kommentars (Stimme: Ernst Jacobi) fasst der Dorflehrer die Geschehnisse zusammen. Der Film spannt einen Zeitrahmen von etwa einem Jahr. Ein Baron (Ulrich Tukur) gibt im Dorf den Ton an. Mit einer nahezu perfekten Ausstattung hat Regisseur Michael Haneke zusammen mit seinen herausragenden Darstellern wieder einmal ein ruhiges, intensives und sehr intelligentes Meisterwerk geschaffen, das man nicht verpassen sollte. Oscar-verdächtig.

Jahr
2009