Insekten - Helden im Verborgenen 4. Woche | FSK 0 | 91 Min.

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(mex) Ein Film über Insekten, das kann interessant werden. Wir alle wissen zwar ansatzweise von ihrer Wichtigkeit, doch ein näheres Kennenlernen dieser uns doch meist recht fremden und in all ihrer bodenlosen Artenvielfalt erstaunlichen Krabbeltiere ist wirklich mehr als an der Zeit. Und das dann auch noch im Kinoformat, mit teils spektakulären Bildern: da kribbelt und knistert es auch schon vor neugieriger Vorfreude. Aber Regisseur Nepomuk Pfaff vertraut bei der Beobachtung seiner Protagonisten nicht auf deren Eigenständigkeit, sondern wählt stattdessen, der Untertitel lässt es erahnen, den Weg ihrer Vermenschlichung. So erfindet er Geschichten aus dem Leben von Amelie der Waldameise, Bianca der Furchenbiene und Gloria und Günter, dem Glühwürmchenpaar. Zu allem Überfluss vorgetragen von Katharina Thalbachs prominenter Stimme. Leider doch nur eine Mischung aus Werbefilm für biologische Landwirtschaft und Kinderstunde.

Jahr
2026

Sane Inside Insanity: The Phenomenon of Rocky Horror FSK 0 | 100 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Sunny Dancer FSK 0 | 106 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

To My Sisters 3. Woche | FSK 0 | 90 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Bitteres Fest 2. Woche | FSK 0 | 111 Min.

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(mex) Zweifellos bewegt sich Pedro Almodovar in seiner einzigartigen Welt, in der sich alles um Begegnungen, Leidenschaft, Unberechenbarkeiten und Kreativität dreht. Seit Jahrzehnten staunt sein weltweites Publikum über die Ergebnisse seiner Arbeit und bejubelt dankbar jede weitere Episode aus der Unendlichkeit dieses von ihm erschaffenen Kosmos´. Und der Meister hat noch nicht fertig: In seinem neuesten Werk erschafft er den Filmemacher Raul, der, inmitten einer veritablen Schaffenskriese die Figur Elsa erfindet, die nun ihrerseits - und da stellt er uns allen eine hohe Konzentration erfordernde Aufgabe - gerade eine neue Geschichte aufs Papier zu bringen versucht. Die Ebenen vermischen sich schnell auf das Heftigste. Und das ist sehr gut so. Begleitet von der berauschenden Musik seines Stammkomponisten Alberto Iglesias ist das wieder einmal ein großes cineastisches Erlebnis.

Jahr
2026

Obsession - Du sollst mich lieben 3. Woche | FSK 16 | 110 Min.

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(jonny) Bear arbeitet mit seinem Kumpel Ian in einem Musikgeschäft und ist seit Jahren hoffnungslos in seine gute Freundin Nikki verliebt, nur fehlt ihm jedes Mal der Mut, es ihr zu gestehen. Aus Verzweiflung greift er zum "One Wish Willow", einem magischen Wunschzweig aus einem Esoterikladen, und wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere auf der Welt. Der Wunsch geht in Erfüllung, allerdings ganz anders als erhofft: Aus Liebe wird eine unheimliche Obsession mit furchtbaren Konsequenzen... Mit gerade einmal 750.000 Dollar Budget gelingt dem 26 Jahre alten Ex-YouTuber Curry Barker ein internationaler Überraschungshit. Was als bittersüße Beziehungskomödie beginnt, kippt zusehends in puren Horror aus Panik, Fremdscham und blutigen Exzessen. Ein bitterböser Horror-Film über toxische Männlichkeit, der mit pointierten Schockmomenten begeistert und sein Publikum gekonnt zwischen Lachen und blankem Entsetzen hin und her wirft.

Jahr
2026

Der Fremdenlegionär 2. Woche | FSK 0 | 90 Min.

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20:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2001

A Sad and Beautiful World FSK 12 | 111 Min.

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(sirk) Ein Mann steht auf einem Tisch in einem Festsaal und erzählt eine Geschichte. Das ist die Klammer, die Christopher Nolan zu Beginn setzt und nach beeindruckenden 172 Minuten schließt. Seine „Odyssee“ ist ein bildgewaltiges Epos, das Zeitstrukturen virtuos wie ein Kartendeck mischt. Nolan nimmt sich radikale künstlerische Freiheiten, verwebt Homer mit Vergil und besetzt die antiken Helden bewusst divers – ein egalitärer Ansatz, der an Martin Scorseses „Die letzte Versuchung Christi“ oder Ridley Scotts „Gladiator“ erinnert und den Mythos universell macht. Statt auf leblose Digitaleffekte setzt Nolan auf wuchtige analoge Kinomagie, die den Dreck, das Blut und die Hitze des Krieges physisch spürbar macht. Seine Figuren bleiben vielschichtig und ambivalent; es gibt keine einfachen Antworten. Ein komplexes, mutiges und zutiefst humanes Meisterwerk. 
172 min


Jahr
2026

The Invite 2. Woche | FSK 0 | 106 Min.

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(sirk) Partnertausch auf der Leinwand, da war doch mal was? Genau: Ob Cesc Gays spanische Steilvorlage Sentimental (2020) oder Adaptionen wie Die Nachbarn von oben und Der Vierer – die Prämisse ist erprobt. Stets bedarf eine festgefahrene Ehe des frischen Windes, und stets dient die Einladung eines vitaleren Paares als Katalysator für einen erst verbalen, später auch körperlichen Schlagabtausch. In der US-amerikanischen Fassung umgeht Regisseurin Olivia Wilde – die auch vor der Kamera glänzt – souverän die Klippen des im deutschen Lustspiel so gefürchteten "gespielten Witz". Wilde verleiht ihren Protagonisten psychologische Tiefe. Das Fundament hierfür legt Rashida Jones, deren Drehbuch mit geschliffenen, feinfühligen Dialogen besticht. Das spielfreudige Ensemble um Penélope Cruz, Seth Rogen und Edward Norton dankt es dem Team mit enormer Authentizität, feiner Bösartigkeit und berührender Offenheit. Ein äußerst sehenswertes Kammerspiel.

Jahr
2026

Nightborn 1. Woche | FSK 0 | 92 Min.

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(sirk) In Hanna Bergholms Folk-Horrorfilm zieht das Paar Saga (Seidi Haarla) und Jon (Rupert Grint) in ein verfallenes Haus in den finnischen Wald. Der geplante Neuanfang wird nach der Geburt ihres Sohnes Kuura zum Albtraum: Das Baby verweigert Muttermilch und saugt stattdessen Blut. Ähnlich wie Die, My Love oder Klassiker wie Rosemaries Baby beleuchtet Bergholm mit ihrem Werk die Tabus von Wochenbettdepressionen und die Schattenseiten der Mutterschaft als Body-Horror. Während Rupert Grint als besorgter Ehemann überzeugt, gleitet Haarlas Spiel oft in übertriebene Hysterie ab. Der psychologische Druck verpufft zudem durch knallige Effekte und holpriges Puppenspiel – eine subtilere Inszenierung hätte dem Drama weit mehr Durchschlagskraft verliehen. Und (nicht nur) werdende Eltern machen einen großen Bogen um den Film.

Jahr
2026

Plitsch Platsch Forever! 1. Woche | FSK 0 | 88 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Backrooms - Everything Must Go (Extended Version) 1. Woche | FSK 16 | 127 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Finding Connection FSK 12 | 90 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Dreams - Gefährliches Verlangen 3. Woche | FSK 16 | 100 Min.

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(sirk) Die Fallhöhe in Beziehungen. Ein mexikanischer Tänzer flieht in einem LKW in die USA, um mit seiner wohlhabenden amerikanischen Geliebten (Jessica Chastain) zusammen zu sein. Doch die Beziehung scheitert rasch an gesellschaftlichen Schranken und unverhohlenem Standesdünkel. Michel Francos erotisches Drama verspricht eine schneidende Entlarvung von Macht, Klasse und Scheinherzigkeit. Leider verkommt der Film im Verlauf zu einer unterkühlten, flachen Fingerübung. Die Figuren bleiben bloße Schablonen, und die erotische Obsession wird so leidenschaftslos inszeniert, dass der Film trotz expliziter Szenen und provokanter Ansätze erstaunlich belanglos wirkt. Weder schärft Franco seine gesellschaftskritischen Thesen, noch verleiht er den Charakteren emotionale Tiefe. Am Ende bedient der Film gar plumpe Effekthascherei und bleibt so blass und schnell vergessen wie ein flüchtiger Traum.

Jahr
2026

Funeral Casino Blues FSK 12 | 154 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Everytime 1. Woche | FSK 12 | 124 Min.

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(mex) Wie umgehen mit dem Tod eines geliebten Menschen? Die österreichische Filmemacherin Sandra Wollner stellt in ihrem soeben in Cannes mit dem „Prix Un Certain Regard“ ausgezeichneten Spielfilm gleich drei Angehörige der verunglückten siebzehnjährigen Jessie vor diese Aufgabe: Mutter Ella (Birgit Minichmayr), die kleine Schwester Melli und Lux, Jessies Freund, in dessen Beisein die Katastrophe geschah. Ein Jahr ist inzwischen vergangen, Ella und Melli versuchen sich in die Routine eines erhofften Alltags zu retten, während Lux, gerade von einem längeren Auslandsaufenthalt zurückkehrt, nun erneut mit dem Drama konfrontiert wird. Ein unsichtbares Band verbindet die drei. Der Umgang mit der Trauer wird zu einem gemeinsamen Unternehmen, in der sich Wirklichkeit, Erinnerungen und Sehnsüchte in einem geheimnisvollen cineastischen Raum-Zeit-Kontinuum vereinen. Starkes Kino.

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2026

Lebensansichten eines Huhns 1. Woche | FSK 12 | 97 Min.

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(mex) Eine Legebatterie in Griechenland. Hunderte junge Hühner arbeiten sich täglich durch die Schale und erblicken das Licht der Welt. So auch dieses eine namenlose Küken, das sich mit seinem seltenen schwarzen Daunenkleid auffällig von den unzähligen orangenen Leidensgenoss*innen unterscheidet. Und noch etwas Besonderes: Dem Tier gelingt durch eine Aneinanderreihung glücklicher Zufälle die Flucht aus der erbarmungslosen, aus Fließbändern und Käfigen zusammengesetzten Maschinerie. In der Folge begleiten wir das inzwischen ausgewachsene Huhn auf seinem einsamen Weg durch eine menschendominierte Welt, die irgendwie alles andere als artgerecht erscheint. Regisseur György Pálfi findet mit dieser deutsch-ungarisch-griechischen Koproduktion einen originellen Weg um Sinn und Irrsinn menschlichen und tierischen Lebens zu beschreiben. Sehenswert.

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2026

AFAQ Cinema Days 2026 - Day 1 FSK 0 | 180 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Day 3: AFAQ Cinema Days 2026 FSK 0 | 180 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Day 2: AFAQ Cinema Days 2026 FSK 0 | 180 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Mina und die Traumzauberer 1. Woche | FSK 0 | 80 Min.

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(zarah) Mina (dt. Stimme youtube-Star Julia Beautx) und ihr Vater führen zusammen ein glückliches Leben. Als seine Freundin mit Tochter Jenny einzieht, ändert sich das ruhige Leben schlagartig. Als Patchwork-Familie gibt es reichlich Eingewöhnungsprobleme. Darüberhinaus ist Jenny sehr instagram-affin und Mina gegenüber extrem zickig, mitunter gemein. Mina gelangt in einem ihrer Träume nachts hinter die Kulissen ihrer eigenen Traumbühne. Dort trifft sie auf die Traumzauberer, die Träume erdenken und inszenieren. Mina erkennt, dass sie durch Träume Jenny´s Verhalten ändern kann und natürlich geht das nicht auf Dauer gut… Regisseur Kim Hagen Jensen ist mit seinem Debütfilm ein bezaubernder und fantasievoller Film gelungen. Die Geschichte präsentiert einen guten Mix aus Humor, Action, Gefühl und phantasievollen Einfällen. Die Animationen sind liebevoll arrangiert und kann mit den Figuren mitfühlen. Ein toller Familienfilm.

Jahr
2020