Ein Tag wie kein Anderer 3. Woche | FSK 6 | 98 Min.

Do
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12:45

(sirk) Trauer mit Humor nehmen: Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) haben gerade ihren 25-jährigen Sohn beerdigt, der nach langer Krebs-Krankheit gestorben ist. Die beiden scheinen erleichtert, als die Gäste nach einer Woche Trauerzeremonie wieder gehen. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist damit abgeschlossen. Die Beileidsbekundungen werden weniger. Beide hatten sich vorgenommen, so schnell wie möglich in den Alltag zurückzukehren. Aber während Vicky am Morgen zur Arbeit aufbricht, dreht Eyal vor dem Haus um und geht zurück. Wo ist die Decke, die sein Sohn so geliebt hatte? Eyal begibt sich auf die Suche. Auch ins Krankenhaus. Dort findet er aber statt des familiären Stücks nur einen Beutel Cannabis, den er vorsorglich mit nach Hause nimmt. Sehr zur Freude seines Nachbarn, den vermeintlich verrückten Freund seines Sohnes. Eine wunderbar fein balancierte, tragikomische Geschichte nimmt seinen Lauf.

Regie
Asaph Polonsky

Schauspieler

Jahr
2017

Die Schlösser aus Sand 5. Woche | FSK 12 | 104 Min.

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11:00

(sirk) Nach dem Tod ihres Vaters bittet Fotografin Eleonore (Emma de Caunes) ihren Ex-Freund Samuel (Yannick Rénier) um Hilfe. Der Dozent für Geschichte soll mit ihr den Verkauf des geerbten Hauses in der Bretagne abwickeln. In Anbetracht der auch gesundheitlich angeschlagenen Ex-Freundin willigt Samuel ein, nachdem er das „O.K.“ seiner neuen Freundin Laure (Gaelle Bona) erhalten hat. Beim Ausräumen und dringenden handwerklichen Tätigkeiten kommen sich Eleonore und Samuel näher, vor der rauen Idylle der Bretagne vermischen sich alte Gefühle, die Trauer über den Tod des Vaters mit dem Schmerz, sich für immer von Dingen und Orten verabschieden zu müssen. Regisseur Olivier Jahan, der auch das Drehbuch schrieb, flankiert in seinem zweiten Spielfilm das Aufeinandertreffen eines Ex-Paares mit Gedankengängen seiner Protagonisten aus dem Off. Dabei formt sich eine so flüchtige wie nachvollziehbare, wunderschöne Liebesgeschichte, frei von sentimentaler Wehmut und Melancholie, die viel Raum für spätere Diskussionen lässt.

Regie
Olivier Jahan

Schauspieler

Jahr
2017

Einsamkeit und Sex und Mitleid 4. Woche | 119 Min.

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(sirk) Im Lieblings-Supermarkt gibt es keine Wurstabschnitte mehr. Für den alleinlebenden Ex-Lehrer Ecki (Bernhard Schütz) ist das ein Problem. Der dafür verantwortliche Marktleiter Uwe (Peter Schneider) hat jedoch ganz andere Probleme: Als "Brandbeschleuniger XL" sucht er – frisch getrennt - im Internet nach Möglichkeiten, „seine Spritze“ zum Einsatz zu bringen. Im Laufe der 120 Minuten werden die Geschichten von 13 Männern, Frauen und Teenagern erzählt, die in "Short Cuts"-Manier miteinander verwoben sind. Es sind Nachbarn, Freunde, Ex-Lehrer oder Bekannte, die sich wahlweise das Leben zur Hölle oder den Hof machen. Was alles schiefläuft in Deutschland, das zeigt der "Tatort"- und Vorabendserien-erprobte Regisseur Lars Montag, basierend auf den Pulp-Stories von Helmut Krausser. Ein Panoptikum an Peinlichkeiten, das als Film im Gegensatz zum Buch trotz hervorragender Darsteller ganz schlechte Laune macht. Besser auslassen!

Regie
Lars Montag

Schauspieler

Jahr
2017

Jahrhundertfrauen 2. Woche | 119 Min.

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20:10
22:45 22:45 22:45 22:45
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20:10

(sirk) Santa Barbara, Kalifornien, 1979. In dem kleinen Städtchen an der Westküste der USA wächst der 15-jährige Jamie (Lucas Jade Zumann) bei seiner alleinerziehenden Mutter Dorothea (Annette Bening) auf. Dorothea, eine Mit-Fünfzigerin, Kette rauchend und zwischen New-Age-Neigung und elterlichem Kontrollimpuls hin- und hergerissen, hat den Eindruck, dass sie ihren Sohn nicht zu einem „guten Mann“ erziehen kann. Deshalb fragt sie nach Hilfe bei der jungen Fotographin und Untermieterin Abby (Greta Gerwig) und der besten Freundin ihres Sohnes, Julie (Elle Fanning). Mit unterschiedlichem Erfolg. Weniger die Handlung steht bei Mike Mills („Beginners“) im Vordergrund, vielmehr sind es die überaus feinfühlig skizzierten Charaktere im Wandel einer spannenden Epoche, die jede Filmsekunde zu einem Erlebnis machen. Nicht verpassen!

Regie
Mike Mills

Schauspieler

Jahr
2017

Die Reste meines Lebens 1. Woche | 108 Min.

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20:45
23:00 23:00 23:00 23:00

Mit sommerlicher Wärme und flirrender Heiterkeit erzählt Jens Wischnewski eine sensible Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und den tiefen Glauben an das Leben. »»Gewaltige und berührende Talentprobe, die Mut macht für die Zukunft des deutschen Films, der sich zunehmend auch auf vielschichtige Stoffe in den Grauzonen zwischen Mainstream und Arthouse, zwischen Komödie und Drama, zwischen Liebe und Trauer zu behaupten weiß« (kino-zeit.de)

Regie
Jens Wischnewski

Schauspieler

Jahr
2017

Tony 10 1. Woche | 85 Min.

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(sirk) Deutschen Kinder- und Jugendfilmen wird oft vorgeworfen, von der Realität zu weit weg zu sein. Auch deshalb kommen die Gewinnerfilme der letzten Jahre beim Kinderfilmfest in Münster schon lange nicht mehr aus Deutschland, sondern aus Skandinavien, den Benelux-Staaten und aus Übersee. Wie es richtig gemacht wird, das zeigt „Tony 10“, der aktuelle Jule-Preisträger des Kinderfilmfestes Münster 2012. Er erzählt die spannende Geschichte des fast 10-jährigen Tony (Faas Wijn), der sich beim Versuch, seine getrennten Eltern wieder zu verkuppeln, einer fiesen Stiefmutter, dem königlichen Stab und einem gigantischen Kran stellen muss. Unterstützung erhält er von ihrer Majestät höchstpersönlich und der Klassenkameradin Luus (Femke Stasse), die getrennte Paare für ganz normal hält. Der Film der niederländischen Regisseurin Mischa Kamp widmet sich einem Thema, das in den Niederlanden viel häufiger diskutiert wird: die Auswirkungen der Kinder auf die Trennung der Eltern. Zusammen mit ihrer Autorin Mieke de Jong behandelt sie das Thema altersgemäß, manchmal etwas märchenhaft überhöht aber keinesfalls problembehaftet. Klasse!

Regie
Mischa Kamp

Schauspieler

Jahr
2017

Geronnenes Licht 1. Woche | 74 Min.

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18:00
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31.05
18:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Lydia Konsta

Schauspieler

Jahr
2017

Un Paese Di Calabria 16. Woche | FSK 12 | 90 Min.

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20:10
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(sirk) Die Jardines, das sind Brian (Greg Kinnear), Kathy (Jennifer Ehle) und ihr gemeinsamer Sohn Jake (Theo Taplitz), ziehen von Manhattan nach Brooklyn. Brians jüngst verstorbener Vater hat der Familie ein Häuschen hinterlassen. Der ganzen Familie, vor allem aber dem schüchternen Jake, fällt die Eingewöhnung schwer. Zum Glück findet Jake im gleichaltrigen, aufgeschlossenen Tony (Michael Barbieri) rasch einen Freund. Doch da gibt es ein Problem: Tony ist der Sohn der alleinerziehenden Leonor (Paulina García), die im neu erworbenen Haus der Jardines ein Kleidergeschäft betreibt. In alter Verbundenheit zum verstorbenen Hausbesitzer zahlt sie nur eine sehr geringe Miete. Als es zwischen den Eltern deswegen zum Eklat kommt, haben ihre Kinder einen Plan … Ira Sachs Geschichte einer Freundschaft verbindet die Themen Klassenunterschiede, Gentrifizierung und modernes Familienmodell zu einem sehr sehenswerten, sehr ehrlichen Wohlfühl-Drama mit vielen großen und kleinen Momenten.

Regie
Shu Aiello, Catherine Catella

Schauspieler

Jahr
2017

Rosemari 1. Woche | FSK 12 | 97 Min.

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16:20 16:20 16:20 16:20 16:20 16:20 16:20
19:00 19:00 19:00 19:00 19:00
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19:00
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30.05
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31.05
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Sara Johnsen

Schauspieler

Jahr
2017

Ich. Du. Inklusion. – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft 4. Woche | 95 Min.

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31.05
10:45
18:00 18:00

(sirk) Kinder mit und ohne Förderbedarf sollen zusammen lernen, das bedeutet Inklusion. In Skandinavien klappt das seit Jahren. Seit Sommer 2014 haben auch in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Politisch ist das grundsätzlich gewollt - aber wie wird es umgesetzt? Der Sozialpädagoge und Filmemacher Thomas Binn wirft einen kritischen Blick in eine Grundschulklasse. Über zweieinhalb Jahre lang hat er fünf Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf begleitet und zum Teil sehr ernüchternde Beobachtungen gemacht: Der gute Wille zur Inklusion geht manchmal auf Kosten der Kinder.

Regie
Thomas Binn

Schauspieler

Jahr
2017

13 Semester 1. Woche | FSK 6 | 101 Min.

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31.05
20:15
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(mex) Fünf Minuten vor seiner Diplomprüfung lässt Moritz (Max Riemelt), genannt Momo, seine Studienzeit Revue passieren Vom Aufbruch aus der verschlafenen Provinz Brandenburgs in die Ernst- und Lasterhaftigkeit des Studentenlebens an der Technischen Universität Darmstadts. Semester für Semester sehen wir den sympathischen Studenten seine Naivität und Unschuld verlieren und sich trotzdem treu bleiben. Das zeigt Regisseur Frieder Wittich durchaus charmant und so haben wir es hier mit einer unterhaltsamen deutschen Uni-Komödie zu tun, die die gängigen amerikanischen High-School-Klischees dankenswert vermeidet – ohne allerdings dabei auf neue gänzlich zu verzichten. Das macht aber im Großen und Ganzen nichts. Dank erfrischender Darstellung und flotter Erzählweise ein amüsanter Kinobesuch.

Regie
Frieder Wittich

Schauspieler

Jahr
2017

Moonlight 12. Woche | FSK 12 | 111 Min.

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31.05
13:10
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(sirk) Vom Jungen zum Mann in drei Lebensabschnitten. Anders als bei Richard Linklater („Boyhood“, 12 Jahre Drehzeit) dauerte die Drehzeit der Adolszensgeschichte von Barry Jenkins nur 25 Tage. Drei verschiedene Darsteller verkörpern Chiron, einen homosexuellen, afroamerikanischen Jungen, der in Miami bei seiner alleinerziehenden Mutter (Naomie Harris) aufwächst. An der Schule wird der zurückhaltende Junge gemobbt, wegen der Art, wie er geht und spricht. Die Halbstarken nennen ihn „Little“. Im zweiten Kapitel ist Chiron 16 Jahre alt, im dritten Kapitel etwa Ende 20. Wie Chiron seine eigene Homosexualität versteckt, wie er mit seiner drogensüchtigen Mutter umgeht, in all diesen Szenen liegt viel Sprengstoff und damit eine große Explosivität. Zusammen mit den herausragenden Darstellern (Oscar für Mahershala Ali) hat Jenkins ikonische Szenen geschaffen, die Moonlight zu einem perfekten Film machen. Der Lohn: Insgesamt über 200 Filmpreise, darunter 3 Oscars. Nicht verpassen!

Regie
Barry Jenkins

Schauspieler

Jahr
2017

Null Motivation 14. Woche | FSK 12 | 97 Min.

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17:00
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17:00

(mex) Stell dir vor du fliegst einsam und allein durch das unendliche Weltall. Dein gigantisches Raumschiff steuert der Autopilot. Die 5000 weiteren Passagiere schlummern alle noch ihren teuer bezahlten, konservierenden Tiefschlaf. Schließlich liegt das Ziel der Mission, ein neu zu erschließender Planet, ja auch noch rund 90 Jahre in der Zukunft. Genau das passiert James (Chris Pratt). Ein Defekt als Folge einer Kollision mit einem Meteoriten hat den bedauernswerten Abenteurer zu früh aufwecken lassen. Rettung ist nicht in Aussicht. Einziger Ansprechpartner ist Barkeeper Arthur (ganz hervorragend: Michael Sheen), ein sympathisch-smarter Android ohne Unterleib. Da kann man schon mal auf dumme Gedanken kommen: Gegen alle Alarmsignale eines schlechten Gewissens weckt James, nach über 12 Monaten Einsamkeit, die Mitreisende Aurora (Jennifer Lawrence) auf. Und zunächst Glück gehabt, die beiden mögen sich. Doch bald gibt es Klärungsbedarf. Und auch die malade intergalaktische Fähre rumpelt bedenklich... Auch wenn hier und da einmal Fragezeichen und kleinere Längen den Fluss der Geschichte zu stören drohen, dem norwegische Regisseur Morten Tyldum (The Imitation Game) ist eine hochglänzende und rundum unterhaltsame SciFi-Romanze gelungen.

Regie
Talya Lavie

Schauspieler

Jahr
2017

Berlin Rebel High School 3. Woche | 96 Min.

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(mex) Der gelungene Durchmarsch durch die Institution Schule ist bei weitem nicht jedem gegeben. 60.000 jährliche Schulabbrecher sprechen eine deutliche Sprache. Lernschwäche, Leistungsdruck, Mobbing, Autoritätsverweigerung, Nonkonformismus, Drogenmissbrauch oder schlicht Faulheit, mehr oder weniger gute Gründe für das Nichtbeenden der schulischen Laufbahn gibt es zuhauf. Aber was kann man für diese jungen Menschen tun, deren Karriere ohne Abschluss wohl wenige Chancen bereithält. Die Berliner „Schule für Erwachsenenbildung e.V.“ macht es vor. Hier arbeiten tatsächlich Idealisten für das Wohl ihrer Schützlinge. Ohne staatliche Förderung kreieren sie die Möglichkeit für andernorts als „Looser“ abgestempelte Schüler das Abitur zu erkämpfen. Ohne Noten aber unter extremer Einforderung von Eigenverantwortung – und das mit atemberaubender Empathie. Seit über 40 Jahren. Mit riesigem Erfolg. Für einen Bruttostundenlohn von 12,50 €. Ein Märchen aus einem Kreuzberger Hinterhof. Filmemacher Alexander Kleider stellt uns die Schule vor, in der er sein Abi gemacht hat. Das muss man gesehen haben.

Regie
Alexander Kleider

Schauspieler

Jahr
2017

Zwischen den Stühlen 1. Woche | 106 Min.

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(sirk) Lehrer/in sein. Mit Menschen arbeiten. Verbeamtet werden. Das wollen auch in Münster jedes Jahr zig-tausende Lehramtsstudierende. Gutes Gehalt, krisensicherer Job. Doch was heißt es eigentlich, jeden Tag vor einer Schulklasse seinen Mann / seine Frau zu stehen? Jakob Schmidt hat in seiner Langzeit-Dokumentation einen Man und zwei Frauen durchs Lehrerreferendariat begleitet. 18 Monate Praxistest vor einer Klasse. Vielmehr als um seine unterschiedlichen Protagonisten ging es Schmidt jedoch um das System. Nüchtern, feinfühlig und kritisch enttarnt er ein Schulsystem, das auf Anpassungs- und Leistungsstress, ständige Be- und Abwertung ausgelegt ist. Für LehrerInnen allerdings nur in diesen 18 Monaten. Und das ist das Traurige daran: Ein defektes, dreiadriges (Bildungs-)System, das größtenteils kaputte Pädagogen vor ignoranten SchülerInnen und Schülern produziert.

Regie
Jakob Schmidt

Schauspieler

Jahr
2017

Weiße Ritter 1. Woche | 81 Min.

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Di
30.05
Mi
31.05
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler

Schauspieler

Jahr
2017

Women workers… 1. Woche | 71 Min.

Do
25.05
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19:00
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30.05
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31.05
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Images-en-transit Images-en-transit

Schauspieler

Jahr
2017