L.A. Crash 669. Woche | FSK 12 | 113 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
19:00

(sirk) Los Angeles ist keine Schönheit. Das erleben Amerika-Reisende immer wieder. Dennoch wird die Filmmetropole allen (Ab-)Ratschlägen zum trotz oft als Anlaufpunkt in den Reiseplan mit aufgenommen. Keiner kann sich der Faszination, die vom einstigen `Schmelztiegel der Nationen` ausgeht, entziehen. Filmisch wurde diese Faszination in Filmen wie `Short Cuts`oder `Magnolia` längst verarbeitet. `L.A. Crash` reiht sich in diese Liste ein und handelt (in verschiedenen Episoden) von Menschen, die nichts verbindet außer Zufälle. `Million Dollar Baby`-Drehuchautor Paul Haggis führt diese mit mehr oder auch weniger Geschick und Plausibilität im Lauf der Zeit zusammen und formt einen intensiven Ensemblefilm, den man nicht verpassen sollte. Auch, weil alle beteiligten Stars, darunter beispielsweise Sandra Bullock, Ryan Philippe oder Don Cheadle mit einer Inbrunst spielen, als hätten sie auf einen Film wie diesen seit langem gewartet.

Regie
Paul Haggis

Schauspieler

Jahr
2006

#Female Pleasure 11. Woche | FSK 12 | 101 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
13:30

(sirk) „Ich begann mich dafür zu hassen, ein Mädchen zu sein.“ Die Filmemacherin Barbara Miller stellt fünf mutige Frauen aus fünf Weltreligionen vor und skizziert ihren sehr risikobehafteten, erfolgreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität. Es sind zum Teil Horrorgeschichten, die hier in „Talking Head“-Interviews erzählt werden. Doch mit sehr viel Feingefühl und stets positiv vorwärtsgewandt blickt Miller in die Lebens- und Arbeitswelten ihrer Protagonistinnen, darunter die jüdische Schriftstellerin Deborah Feldman, die muslimische Psychotherapeutin Leyla Hussein, die katholische Theologin Doris Wagner, die hinduistische Unternehmerin Vithika Yadav sowie die buddhistische Künstlerin Rokudenashiko. Ein tief berührender, erhellender, lehrreicher, handwerklich hervorragender und vor allem Mut machender Film – auch für Männer übrigens!

Regie
Barbara Miller

Schauspieler

Jahr
2018

Gegen den Strom 2. Woche | FSK 6 | 100 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
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19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
14:30
22:00 22:00 22:00

(mex) In der ersten Einstellung erleben wir Halla (Halldóra Geirharosdóttir) in Aktion. Fachmännisch, routiniert und präzise erledigt sie ihren Plan, die Stromversorgung eines großen isländischen Metallunternehmens zu sabotieren, um damit Übernahmeverhandlungen mit internationalen Großinvestoren, und somit eine drohende Umweltkatastrophe zu verhindern. Während ganz Island rätselt, wer hinter diesen Attacken stecken mag, gelingt es der unscheinbaren Hella, ihr ganz alltägliches Leben als Chorleiterin fortzuführen. Aber auch coole Umweltaktivistinnen können vom Schicksal überrascht werden. Dieses schaltet sich ein in Gestalt einer Adoptionszustimmung, die urplötzlich und überraschend einem vor Jahren abgegebenen und fast vergessenen Antrag folgt. Das vierjährige ukrainische Mädchen Nika erscheint an Hallas Horizont. Doch wie lässt sich „Ökoterror“ mit einer bevorstehenden und gewiss heiklen Mutterschaft verbinden? Zwischen Drama, Krimi und Komödie verfolgen wir Hallas märchenhafte Geschichte durch die spektakuläre Natur Islands. Dazu der höchst originelle Soundtrack: absolut sehens- und hörenswert.

Regie
Benedikt Erlingsson

Schauspieler

Jahr
2018

Yuli 1. Woche | FSK 6 | 105 Min.

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16.01
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17.01
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18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
17:05 17:05 17:05 17:05
20:30 20:30 20:30 20:30
Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
17:05
20:30

Regisseurin Icíar Bollaín und Autor Paul Laverty erzählen vor dem bewegten Hintergrund der Historie Kubas in den letzten 40 Jahren die Geschichte einer unglaublichen Karriere, die aus einem Vorort Havannas bis ins Royal Ballett in London führt, wo Carlos Acosta zum ersten schwarzen Romeo im scheinbar ewig weißen Universum des klassischen Balletts wird.

Regie
Icíar Bollaín

Schauspieler

Jahr
2019

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer 1. Woche | 105 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
14:45 14:45

(harn) Seitdem der kleine Jim fälschlicherweise per Post auf der Insel Lummerland gelandet ist, kämpft der Bürgermeister der kleinen Insel mit Platzproblemen. Letztlich bittet er Lukas, seine Lokomotive Emma zu verschrotten, doch der denkt gar nicht daran, und macht Emma stattdessen wassertauglich und bricht zusammen mit Jim auf in ein großes Abenteuer. Zufällig erhalten sie dabei per Flaschenpost einen Hilferuf der Prinzessin Lisi von Mandala, die von Piraten verschleppt wurde und sich nun in der Gefangenschaft des schrecklichen Drachen Frau Mahlzahn befindet. Lukas und Jim starten eine beispiellose Rettungsaktion, bei der auch die Herkunft von Jim eine große Rolle spielt… Die Realverfilmung des Kinderbuch-Klassikers von Michael Ende überzeugt in erster Linie mit großartigen Schauwerten und einem tollen Ensemble. Zwar ist z. B. die Version der Augsburger Puppenkiste erzählerisch um Längen besser, dennoch bringt die Verfilmung Kindern den zeitlosen Stoff auf moderne Weise nahe.

Regie
Dennis Gansel

Schauspieler

Jahr
2019

The Favourite – Intrigen und Irrsinn 1. Woche | FSK 12 | 120 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Yorgos Lanthimos

Schauspieler

Jahr
2019

Die Schneiderin der Träume 5. Woche | 99 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
11:15
15:20

(sirk) Ratna (großartig: Tillotama Shome) arbeitet als Hausmädchen in der Millionenmetropole Mumbai. Viel lieber möchte sie Mode-Designerin werden, doch das ist einer Witwe vom Land (aus einer unteren Kaste) in Indien nicht vergönnt. Tagein tagaus verrichtet sie gewissenhaft ihre Dienste für den jungen, wohlhabenden Bauleiter Ashwin (Vivek Gomber). Als dessen Hochzeit platzt, ist Ratna ihm eine große Hilfe. Bis ihr Arbeitgeber, den sie „Sir“ nennt (Originaltitel des Films), sich in seine Haushälterin verliebt. Mit Anleihen an „Pretty Woman“ jedoch ohne die Hollywood- und Bollywood-Klischees, gewährt uns die indische Regisseurin Rohena Gera einen kurzen Blick in das indische Sozialsystem. Dank ihrer herausragenden Hauptdarstellerin ist ihr ein anrührender und sehenswerter Film gelungen, der noch lange nachwirkt. Nicht verpassen!

Regie
Rohena Gera

Schauspieler

Jahr
2018

Anderswo. Allein in Afrika 3. Woche | 103 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
12:35
14:45 14:45
22:50 22:50 22:50

(sirk) Fernweh zu haben ist moderner denn je. Seitdem die Welt immer vernetzter und somit gefühlt immer kleiner wird, versuchen wir, möglichst viel Auslandserfahrung in unsere Lebensläufe zu stopfen. Dokumentationen wie „Egal was kommt“, „Weit“ und Co. sind sehr erfolgreich und suggerieren die Freiheit, die wir uns erträumen. Man erhofft sich durch die (Welt-)Reise erneuert und generalsaniert zu werden. Auch der 25-jährige Anselm Nathanael Pahnke wollte anderswo hin - und entschied sich deshalb für eine Reise auf dem Fahrrad. Zunächst mit Freunden, dann allein - durch ganz Afrika. In 414 Tagen verzichtete er kategorisch auf Transportmittel wie Bus und Bahn und legte 15.000 Kilometer auf seinem Drahtesel zurück. Mit seiner kleinen Kamera fing er immer wieder lachende Kinderaugen ein, sowie seine Strapazen. Über Land, Leute, Umwelt und deren Probleme erfährt man wenig. Sympathisch sind er und seine Aufzeichnungen aber allemal.

Regie
Janco Christiansen, Anselm Nathanael Pahnke

Schauspieler

Jahr
2019

Gran Torino 1. Woche | FSK 12 | 116 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
18:45

(mex) In über 50 Jahren als Schauspieler war Clint Eastwood schon Allerlei. Vom Italo-Cowboy über den letzten den die Hunde bissen bis zu Dirty Harry war er vor allem aber immer eines: der sturer Einzelgänger und der einsame Wolf. Und erst recht in seinem neuesten Film. Fast karikaturhaft gibt er wieder den Eigenbrödler, diesmal in Gestalt des zwanghaften Nörglers Walt Kowalski. Der Mann hasst die Welt, seine Familie und vor allem die asiatischen Nachbarn. Bis er eines Tages Bekanntschaft mit Thao (Bee Vang) und Sue (Ahney Her) macht. Clint Eastwood erteilt eine Lehrstunde in Sachen Rassismus. Grandios dargestellt und zunächst komödiantisch verpackt. Doch dann nimmt das Drama seinen Lauf… Mit Gran Torino beweist Eastwood wieder einmal, dass er sowohl hinter, als auch immer noch vor der Kamera eine Marke ist. Ein echter Klassiker, wie das Auto, das dem Film den Namen gibt.

Regie
Clint Eastwood

Schauspieler

Jahr
2019

Shoplifters – Familienbande 4. Woche | FSK 12 | 121 Min.

Mi
16.01
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17.01
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18.01
Sa
19.01
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20.01
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21.01
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22.01
16:20
17:35
18:15 18:15 18:15
19:40
Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
18:15
22:20

(mex) Was haben wohl „Shoplifters – Familienbande“ und „BlacKkKlansman“ gemeinsam? Shoplifters erzählt von einer kleinen Gruppe Menschen am Rande der Gesellschaft. Kann man von einer Familie sprechen? Es gibt die Oma, den Vater, die Mutter und auch Geschwister, aber die exakten verwandtschaftlichen Verhältnisse bleiben eher unklar. Man überlebt von der Rente der Großmutter sowie von kleineren und größeren Ladendiebstählen. Denn Shoplifting ist das Metier der „Familie“. Eines Abends stoßen Vater Osamu (Lily Franky) und Sohn Shota (Jyi Kairi) nach einem ihrer Streifzüge auf die kleine Yuri (Miyu Sasaki), die durchgefroren und mutterseelenalleine auf einem abgeschlossenen Balkon sitzt. Kurz entschlossen kümmern sie sich und nehmen das Mädchen mit nach Hause. Von hier aus gibt Regisseur Hirokazu Kore-eda („Like Father, Like Son) Einblick in ein wunderbar funktionierendes, wenn auch alle Konventionen sprengendes Gemeinschaftsleben... Ein warmherziges Lehrstück über Solidarität und Empathie und ein würdiger Gewinner des diesjährigen Cannes-Wettbewerbs. Ach ja, die Gemeinsamkeit zum BlacKkKlansman: beide stehen auf der Best-Of-2018-Liste Barack Obamas.

Regie
Hirokazu Kore-eda

Schauspieler

Jahr
2018

Bill Frisell: A Portrait 1. Woche | 118 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
19:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Emma Franz

Schauspieler

Jahr
2019

Colette 3. Woche | FSK 6 | 112 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
Sa
19.01
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20.01
Mo
21.01
Di
22.01
15:45 15:45 15:45 15:45
16:30
19:30 19:30 19:30 19:30 19:30
Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
16:15
21:15

(jonny) Im Jahr 1889 lernt die erst sechszehnjährige Colette den erfolgreichen Literaten Henry Gauthier-Villars kennen und es dauert nicht lange, bis die beiden heiraten und nach Paris ziehen. Doch von einer glücklichen Ehe kann man nicht sprechen und Colette wird regelmäßig von ihrem Mann betrogen. Mit der Zeit erkennt Henry allerdings Colettes Schreibtalent und veröffentlicht schon wenig später ihren ersten Roman unter seinem eigenen Namen. Die „Claudine“-Bücher, in denen Colette mehr oder weniger ihr eigenes Leben verarbeitet, werden zum absoluten Kassenschlager, dennoch bleibt die wahre Autorin stets unbekannt. Mit der Zeit reicht es Colette und sie beginnt endlich aus dem Schatten ihres Ehemannes zu treten… Keira Knightly verkörpert die berühmte französische Schriftstellerin, die für damalige Verhältnisse viele Tabus gebrochen hat, sehr glaubhaft. Ein ruhiger und durchaus sehenswerter Einblick in das Leben der später für den Literaturnobelpreis nominierten Schriftstellerin.

Regie
Wash Westmoreland

Schauspieler

Jahr
2019

Island Songs 1. Woche | 70 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
Fr
18.01
Sa
19.01
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20.01
Mo
21.01
Di
22.01
21:10

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Baldvin Z

Schauspieler

Jahr
2019

Cold War – Der Breitengrad der Liebe 9. Woche | FSK 12 | 89 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
Sa
19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
10:40

(mex) Als Wiktor (Tomasz Kot) bei der Talentsuche für ein traditionelles Musikensemble im polnischen Hinterland der Nachkriegszeit auf Zula (Joanna Kulig) trifft, ist es schnell um ihn geschehen. Auch die junge Sängerin entwickelt derart tiefe Gefühle, dass einer ewigen Liebe eigentlich nichts im Wege stehen dürfte. Aber welche Möglichkeiten hat eine auch noch so große Liebe, wenn Zeit und politische Umstände ihr als unbarmherzige Gegner gegenüber stehen? Wiktor und Zula werden in Pawel Pawlikowskis unterkühlt inszeniertem Schwarz-Weiß-Drama gehörig auf die Probe gestellt. In episodenhaftem Erzählstil begleitet der oscarprämierte Regisseur (2015 für „Ida“) das kämpfend-leidende Paar durch die Jahre. Wahrlich ein großer optischer Genuss (Kamera: Lukasz Zal), bei dem jedoch die emotionale Wirkung mit dem hohen ästhetischen Gesamteindruck nicht ganz Schritt halten kann.

Regie
Pawel Pawlikowski

Schauspieler

Jahr
2018

Adam und Evelyn 2. Woche | 100 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
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19.01
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20.01
Mo
21.01
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22.01
11:00
15:30 15:30
17:20

(mex) Sommer 1989. Während sich in der Deutschen Botschaft in Budapest die Lage allmählich zuspitzt, hat der von allen „Adam“ genannte Lutz (Florian Teichtmeister) sein Paradies in der brandenburgischen Provinz längst gefunden. Der talentierte Schneider ist Liebling der Damenwelt, betreibt sein Geschäft in der blühenden Landschaft seines Gartens und hat obendrein mit Evelyn (Anne Kanis) auch seine Eva längst gefunden. Die jedoch kann sich nicht mit den Zwängen der DDR arrangieren und träumt von einer Zukunft in Freiheit. Als sich Evelyn nach einem Streit dann allein Richtung Ungarn aufmacht, lässt der mögliche Verlust seiner großen Liebe bei Adam die Alarmglocken schrillen. Kurz entschlossen fährt er ihr nach und befindet sich plötzlich und unvorbereitet inmitten der Wende... Andreas Goldstein und Jakobine Motz verfilmen kunstvoll Ingo Schulzes gleichnamigen Roman als menschliches Drama über die Suche nach Glück und den Verlust des bereits gefundenen. Sehenswert.

Regie
Andreas Goldstein

Schauspieler

Jahr
2019

Arthouse Sneak – Pay After #138 1. Woche | FSK 18 | 120 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
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19.01
So
20.01
Mo
21.01
Di
22.01
22:45

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie

Schauspieler

Jahr
2019

Capernaum – Stadt der Hoffnung 1. Woche | FSK 12 | 126 Min.

Mi
16.01
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18.01
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19.01
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22.01
17:45 17:45 17:45 17:45 17:45
20:15
21:00 21:00 21:00
Mi
16.01
Do
17.01
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19.01
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20.01
Mo
21.01
Di
22.01
21:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Nadine Labaki

Schauspieler

Jahr
2019

Sibel 2. Woche | FSK 12 | 95 Min.

Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
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20.01
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21.01
Di
22.01
15:20
Mi
16.01
Do
17.01
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18.01
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19.01
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20.01
Mo
21.01
Di
22.01
15:30
19:00

(sirk) … ist von frühester Kindheit an stumm. Die mittlerweile 25-jährige lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Bergdorf in der Türkei. Nachrichten werden (nicht nur innerhalb der Familie) mithilfe einer traditionellen Pfeifsprache übermittelt. Ein großer Vorteil für Sibel. Um den Anschluss in der Gemeinschaft nicht zu verlieren, arbeitet sie (großartig: Damla Sönmez) aufopferungsvoll in den Feldern und jagt in ihrer Freizeit einen Wolf, der die Frauen des Dorfes in Angst und Schrecken versetzt. Als Sibel auf einem ihrer abendlichen Streifzüge auf einen Deserteur (Erkan Köstendil) trifft, landet die Kugel aus ihrem Gewehr in seinem Bein – Amors Pfeil hingegen hat sein Ziel nicht verfehlt. Ein französisch-türkisches Regie-Duo erzählt die Geschichte einer starken Frauenfigur. Mit großen Bildern, verkrusteten Traditionen und authentischen Figuren – klasse!

Regie
Guillaume Giovanetti, Çağla Zencirci

Schauspieler

Jahr
2019

Drei Gesichter 5. Woche | FSK 12 | 100 Min.

Mi
16.01
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17.01
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18.01
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So
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21.01
Di
22.01
15:00
Mi
16.01
Do
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18.01
Sa
19.01
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20.01
Mo
21.01
Di
22.01
13:15

(sirk) Nach seiner unterhaltsamen Reise durch die Stadt („Taxi Teheran“) entführt der iranische Regisseur Jafar Panahi seine Zuschauer auf`s Land. Diesmal ist er zudem nicht allein: Zusammen mit der bekannten Schauspielerin Behnaz Jafari (spielt sich wie Panahi selbst) geht es in die Berge. Anlass des Ausfluges ist das Video eines jungen Mädchens, das Behnaz Jafari erhalten hat. In dem Video klagt Marziyeh, so ihr Name, dass sie niemals wie ihr großes Vorbild eine Schauspielkarriere wird einschlagen können, weil dies die Familie nicht erlaube. Am Ende erhängt sie sich. Geschockt machen sich die Schauspielerin und der Regisseur auf einen Roadtrip in das Dorf von Mazieyeh. Und stoßen dabei auf eine Mauer aus Schweigen - aber auch viel Gastfreundlichkeit. Mit ruhigem Tempo, vielen Leerstellen und seltsamen Begegnungen fällt „Drei Gesichter“ leider deutlich hinter „Taxi Teheran“ zurück.

Regie
Jafar Panahi

Schauspieler

Jahr
2018