303 18. Woche | FSK 12 | 139 Min.

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14.11
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16.11
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18.11
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19.11
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20.11
20:50

(mex) Knapp ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit ein sympathisches Pärchen durch Wien bummelte und sich kinoabendfüllend über Gott und die Welt unterhielt. Nun hat der österreichische Regisseur Hans Weingartner („Die fetten Jahre sind vorbei“) Richard Linklaters Bevor-Sunrise-Idee aufgegriffen und eine spontane Begegnung zweier junger Menschen als Road-Movie inszeniert. Jule (Mala Emde) und Jan (Anton Spieker) treffen sich auf einer Raststätte nahe Berlin. Sie reist mit ihrem 303er Benz-Camper gen Süden, er ebenso, aber als Tramper. Was erst nach einem kurzen Lift für Jan aussieht, wird tatsächlich zu einem langen Trip – zwischen Philosophieübung und Romantikseminar. Denn die beiden haben sehr viel zu erzählen, zu fühlen und zu verarbeiten. Da begegnen sich zwei Personen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Und Richard Linklater würde vor Neid erblassen, wenn er sähe, dass man so ein Dauergespräch auch über 145 Minuten ausdehnen kann.

Regie
Hans Weingartner

Schauspieler

Jahr
2018

The Cakemaker 3. Woche | 104 Min.

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19.11
Di
20.11
15:50

(mex) Es ist zunächst das außergewöhnliche Talent als Bäcker, das den israelischen Geschäftsmann Oren (Zohar Strauss) während seiner Berlinreisen auf den jungen Thomas (Tim Kalkhof) aufmerksam macht. Doch schon bald beginnt der in Jerusalem verheiratete Familienvater eine Affäre mit dem schweigsamen, höflichen jungen Mann. Während in den folgenden Monaten die Hitze der Beziehung auf beiden Seiten steigt, ist es das Schicksal, das Antworten auf zwangsläufig aufkommende Fragen verhindert. Oren kommt in der Heimat bei einem Unfall ums Leben. Thomas verlässt sein kleines Café und begibt sich in aller Hilflosigkeit nach Jerusalem. Dort sucht er die Nähe zu Anat (Sarah Adler), der Witwe des geliebten Oren... Ganz ruhig entfaltet sich die Ausgangssituation dieses kleinen Meisterwerkes des israelischen Filmemachers Ofir Raul Grazier. Mittendrin ein einsamer Mensch, der die Liebe entdeckt. Und nach und nach öffnet sich, ganz ruhig, doch mit zunehmender Intensität, Ebene auf Ebene und wir blicken auf die erschütternd-faszinierende Komplexität des Dramas. Ganz starkes Kino.

Regie
Ofir Raul Graizer

Schauspieler

Jahr
2018

#Female Pleasure 2. Woche | FSK 12 | 101 Min.

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15:00
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18:45
20:45

(sirk) „Ich begann mich dafür zu hassen, ein Mädchen zu sein.“ Die Filmemacherin Barbara Miller stellt fünf mutige Frauen aus fünf Weltreligionen vor und skizziert ihren sehr risikobehafteten, erfolgreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität. Es sind zum Teil Horrorgeschichten, die hier in „Talking Head“-Interviews erzählt werden. Doch mit sehr viel Feingefühl und stets positiv vorwärtsgewandt blickt Miller in die Lebens- und Arbeitswelten ihrer Protagonistinnen, darunter die jüdische Schriftstellerin Deborah Feldman, die muslimische Psychotherapeutin Leyla Hussein, die katholische Theologin Doris Wagner, die hinduistische Unternehmerin Vithika Yadav sowie die buddhistische Künstlerin Rokudenashiko. Ein tief berührender, erhellender, lehrreicher, handwerklich hervorragender und vor allem Mut machender Film – auch für Männer übrigens!

Regie
Barbara Miller

Schauspieler

Jahr
2018

Was uns nicht umbringt 1. Woche | FSK 6 | 128 Min.

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20.11
14:15
14:50 14:50 14:50
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20:00 20:00 20:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Sandra Nettelbeck

Schauspieler

Jahr
2018

Ballerina – Gib deinen Traum niemals auf 1. Woche | 90 Min.

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14.11
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16.11
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17.11
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20.11
14:45 14:45

Félicie ist 12, lebt in einem Waisenhaus und den großen Traum, Tänzerin zu werden. Wie genau sie das anstellen soll, weiß sie nicht, bis ihr Freund Victor ihr eine Postkarte vom Pariser Opernhaus zeigt, wo das Ballett beheimatet ist. Gemeinsam fliehen sie und finden sich im Paris der Jahrhundertwende wieder, wohlgemerkt der vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Eiffelturm ist erst halb fertig, auf den Trottoirs sind Pferdekutschen unterwegs, der Weg nach oben für ein Mädchen wie Félicie fast unmöglich.

Regie
Eric Summer, Eric Warin

Schauspieler

Jahr
2018

Die Köchin und der Präsident 1. Woche | 95 Min.

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20.11
17:00

(sirk) Eine französische, leicht bekömmliche Köstlichkeit, die eigentlich in den Frühling gehört. Geliebt wird zwar nicht, dafür aber ausgiebig gespiesen: Hortense Laborie, um die 50, charmant und resolut, soll sich ausschließlich um die Privatküche des französischen Präsidenten kümmern. Letzterer (Kinoneuling und im Hauptberuf Schriftsteller: Jean d'Ormesson) hat genug hat von den ausufernden Kapriolen seiner Gourmet-Köche und will endlich wieder einmal jene Gerichte essen, die ihm einst die Großmutter bereitete. Sehr zum Argwohn der Mitarbeiter im versnobten Élysée-Palast trifft Hortense jedoch mit unglaublicher Sicherheit den Geschmack des Präsidenten, der nächtens sogar für ein Brot mit frischen Trüffeln in ihre Küche tappt. Das Gegengewicht zur flachen Dramaturgie liefern die drei geschickt platzierten Zeitachsen, Hauptdarstellerin Catherine Froth erledigt den Rest. Und bitte nicht mit leerem Magen genießen!

Regie
Christian Vincent

Schauspieler

Jahr
2018

Der Junge im gestreiften Pyjama 1. Woche | FSK 12 | 94 Min.

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20.11
18:45

(sirk) Berlin, Anfang der 40er Jahre. Der achtjährige Bruno (Asa Butterfield) zieht mit seiner Familie aufs Land. Sein Vater ist auf einen verantwortungsvollen Posten `im Osten` befördert worden. Doch in der neuen, trostlosen Gegend findet der einsame Junge keinerlei Ablenkung. Von Langeweile und Neugier getrieben, schlägt Bruno die Anweisungen seiner Mutter in den Wind, er solle auf keinen Fall den Wald hinter dem Haus erkunden. So schleicht sich Bruno zu einer seltsamen Ansammlung von Gebäuden und Menschen, die er von seinem Zimmerfenster aus gesehen hat und die er zunächst für einen Bauernhof hält. Dort trifft er auf den gleichaltrigen Schmuel, der auf der anderen Seite eines hohen Stacheldrahtzauns lebt. Diese Verfilmung eines irischen Bestsellerromans, der sich eng an die wahre Geschichte der Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß anlehnt, ist eine Kindergeschichte. Niedliche Kinderaugen vor den Gaskammern in Auschwitz? Dieser Film ist eine Frechheit.

Regie
Mark Herman

Schauspieler

Jahr
2018

Gundermann 13. Woche | 127 Min.

Mi
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19.11
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20.11
11:00

(harn) 1992, zwei Jahre nach der Wende beschließt Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) endlich seinen Traum zu leben und mit seiner neu zusammengestellten Band auf Tour zu gehen. Von der Musik will er allerdings nicht vollständig abhängig sein und behält seinen harten Job im Tagebau. Das ist auch gut so, denn was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnt: Gundermann war vor der Wende Spitzel bei der Stasi und diese unangenehme Wahrheit kommt mit Einsicht der Stasi-Akten ans Licht. Parallel dazu erzählt Regisseur Andreas Dresen das Leben des jungen Liedermachers ab dem Jahr 1975 und zeigt wie ihn die Liebe zu seinem Land dazu gebracht hat, seine eigenen Freunde auszuspionieren. Das Ganze geschieht ganz ohne erhobenen Zeigefinger und ohne ein Urteil zu fällen. Ein toller Beitrag zur Geschichte der DDR, möglich gemacht u. a. wegen einer herausragenden Darstellung des ambivalenten Protagonisten von Hauptdarsteller Alexander Scheer.

Regie
Andreas Dresen

Schauspieler

Jahr
2018

The Guilty 5. Woche | FSK 12 | 88 Min.

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20.11
16:35 16:35
23:00
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19.11
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20.11
18:45

(mex) Eigentlich ist Asger bei der Streife. Doch wegen eines laufenden Verfahrens gegen ihn ist der erfahrenen Polizisten zum Innendienst verdonnert: Notrufzentrale. Routiniert und leidenschaftslos arbeitet der Mann, der sichtlich mit sich selbst beschäftigt ist, die eingehenden Anrufe ab. Bis ihn der Hilferuf von Iben, einer jungen Frau die um ihr Leben fürchtet, elektrisiert... Was für ein Spielfilmdebüt. Über mehr als 80 Minuten fixiert die Kamera das Gesicht des Hauptdarstellers. Ein Mann, ein Telefon und der Film im Kopf des Zuschauers. Filmemacher Gustav Möller riskiert viel und gewinnt alles. Eine intensive, ultraspannende Tour-de-Force, mit dem sensationellen Jakob Cedergren im Zentrum des Geschehens. Ein wahrhaft fantastischer Psycho-Thriller.

Regie
Gustav Möller

Schauspieler

Jahr
2018

Der Affront 4. Woche | FSK 12 | 108 Min.

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20.11
13:30
15:50
18:40

(mex) Es beginnt wie ein alltäglicher Nachbarschaftsstreit. Zunächst tropft ein illegal montiertes Abflussrohr. Jemand wird nass und anschließend übergriffig. In weiterer Folge wird beleidigt, geprügelt und geklagt. Soweit so schlecht, so normal. Aber die Angelegenheit schlägt ungeahnte Wellen. Wir befinden uns im Libanon, der Nahost-Konflikt hat tiefe Spuren hinterlassen. Das mag die Auswüchse erklären, die entstehen können, wenn ein libanesischer Christ und ein palästinensischer Flüchtling aneinander geraten. Die private Auseinandersetzung als Stellvertreter einer ungelösten gesellschaftlichen Problematik. Die Situation eskaliert und führt bald zu tumultartigen Reaktionen auf den Straßen... Ziad Doueiris´ Film ist eine Parabel auf das erschwerte Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien in einer traumatisierten Region. Zugleich richtet er den Blick auf das frustrierend Menschliche: Mit welch atemloser Leichtigkeit verwandelt sich die scheinbare Mücke in einen Riesenelefanten, wenn man sich nur gut genug missverstehen will.

Regie
Ziad Doueiri

Schauspieler

Jahr
2018

Suspiria (2018) 1. Woche | FSK 16 | 152 Min.

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21:25 21:25
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20.11
21:15

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Luca Guadagnino

Schauspieler

Jahr
2018

Leto 2. Woche | FSK 12 | 128 Min.

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20.11
20:00
22:40
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19.11
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20.11
18:35 18:35
23:00

(sirk) Rockkonzerte im russischen Leningrad zu Beginn der 80er Jahre sehen so aus: Die Songtexte der Bands werden im Vorfeld eingereicht, die Zuhörer haben auf ihren Stühlen möglichst still zu sitzen. Heftiges Wippen mit dem Fuß, schwenken von Liebesbekundungen oder gar ein Vorbeugen des Oberkörpers werden von den zahlreichen Ordnungskräften sofort unterbunden. Der Film von Kirill Serebrennikow baut denen ein Denkmal, die trotz dieser strengen Vorgaben ihre Liebe zur Rockmusik leben – auf und vor der Bühne, auch zur westlichen Rockmusik. Exemplarisch für viele mutige Künstler erzählt Serebrennikow die Geschichte von Mike Naumenko (Roman Bilyk), seiner schönen Frau Natasha (Irina Starschenbáum) sowie dem jungen Talent Wiktor (Tee Yoo). Es geht um die Liebe zur Musik, die Liebe zur Freiheit und die Freiheit in der Liebe. Nicht nur für Musik-Fans ein MUSS. Ein kleines Meisterwerk. Nicht verpassen!

Regie
Kirill Serebrennikow

Schauspieler

Jahr
2018

Spartacus 1. Woche | FSK 12 | 194 Min.

Mi
14.11
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20.11
19:30

»Von allen gigantischen Antikfilmen der 50er und 60er Jahre erweist sich in der Retrospektive Stanley Kubricks SPARTACUS als einer der wenigen, die sich nicht nur im breitwandigen Augenschmaus erschöpften. Kubricks Film ist zwar auch Spektakel, spannend, bunt und eindrucksvoll inszeniert und ausgezeichnet gespielt, doch wird das Ganze nicht zum bombastischen Selbstzweck, der einzig und allein den Aufwand des technischen Apparates widerspiegelt.« (HGR, WN 18.9.76)

Regie
Stanley Kubrick, Anthony Mann

Schauspieler

Jahr
2018

Elternschule 6. Woche | 112 Min.

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14.11
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20.11
17:00
17:30 17:30 17:30 17:30

(sirk) Zu Besuch in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung „Pädiatrische Psychosomatik“. Im Fokus der Kamera und damit auch des Betrachters stehen Kinder wie Zahra, die nichts isst außer Pommes oder Lucy, die noch keine Nacht durchgeschlafen hat. Kleinkinder, die mit ihren erschöpften Eltern kommen. Denn in der Kinderklinik werden nicht nur Schlaf- und Essstörungen behandelt sondern auch Verhaltensauffälligkeiten, die oft einem fehlerbehafteten Zusammenspiel zwischen Kind und Elternteil zugrunde liegen. Mit den Mitteln des „Direct Cinema“ (ohne Kommentar, Musik, Erzähler) sowie viel Geduld und Feingefühl begleiten Jörg Adolph und Ralph Bücheler die Familien durch eine (mindestens) dreiwöchige stationäre Therapie. Eine vieldiskutierte (siehe Facebook-Gruppe) aber sehenswerte Dokumentation, die in vielerlei Hinsicht Anlass zum Nachdenken gibt.

Regie
Jörg Adolph, Ralf Bücheler

Schauspieler

Jahr
2018

In My Room 2. Woche | FSK 12 | 119 Min.

Mi
14.11
Do
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17.11
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19.11
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20.11
14:45
15:45
21:00

(mex) Dumm gelaufen. Gerade hatte der beim Fernsehen tätige Freiberufler Armin (Hans Löw) SPD-Promis Thomas Oppermann und Karl Lauterbach vor der Kamera, doch statt der Aufnahme- hat er wohl die Pause-Taste erwischt. Null O-Töne statt knackiger Statements. Ein Missgeschick oder schon ein Vorbote dessen, was da an irrer Katastrophe noch kommen wird? Auch privat hat der Enddreißiger gerade alles andere als einen Lauf. Die 1-Zimmer Studentenbude und der frustrierende Ablauf eines Beinahe-One-Night-Stands zeugen davon eindrucksvoll. Aber Armin trägt ein dickes Fell und das ist zugleich Fluch und Segen. Ehrgeiz- und richtungslos nimmt er alles wie es kommt. Eine Charaktereigenschaft, die ihm zu dem Zeitpunkt, an dem wir ihn kennen lernen, wahrlich zugutekommt. Ok, jetzt verrate ich es doch: Die Menschheit verschwindet. Die gesamte Menschheit? In der Tat. Bis auf... Wie ein Weltuntergangsszenario einen Menschen verändert und ihn zugleich seiner selbst treu bleiben lässt. Ein originelles, erstklassig unterhaltendes und großartig gespieltes Robinson-Drama von Ulrich Köhler („Bungalow“, „Montag kommen die Fenster“).

Regie
Ulrich Köhler

Schauspieler

Jahr
2018

Shorts Attack: Konfrontationen 1. Woche | 80 Min.

Mi
14.11
Do
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Mo
19.11
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20.11
20:30

Regie
verschiedene

Schauspieler

Jahr
2018

Touch Me Not 2. Woche | FSK 16 | 129 Min.

Mi
14.11
Do
15.11
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16.11
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Mo
19.11
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20.11
16:00

(sirk) Eine Therapiesitzung im Kino: Laura (Laura Benson) ist eine traumatisierte Frau Mitte 50. Die Britin hat Angst vor körperlicher Nähe. Zusammen mit zwei weiteren Probanden, Christian und Tómas, begibt sie sich auf eine Suche nach Nähe und Sexualität. Die Frage nach dem „How do you feel right now“ säuselt sich wie in Mantra unter die Beobachtungen. In abwechselnd klinisch kühlen, fast sterilen, manchmal zärtlichen aber selten erotischen Bildern erkunden die drei die Faszination von Intimität. Das Problem dabei: In einem Mix aus Doku und Fiktion spielen Schauspieler Suchende, Menschen mit Handicap, die „echte“ Intimität erfahren sollen. Und das alles in abgeriegelten, „sicheren“ Therapieräumen oder im Darkroom – während die Kamera läuft. Ohne Ziel, ohne Begleitung und ohne Konzept bleibt dies am Ende ein zwar ambitioniertes aber wenig erkenntnisreiches Forschungs- und Kunstprojekt von Adina Pintilie, das 2018 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.

Regie
Adina Pintilie

Schauspieler

Jahr
2018

Loro – Die Verführten 1. Woche | FSK 12 | 157 Min.

Mi
14.11
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20.11
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Mi
14.11
Do
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20.11
20:30

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Paolo Sorrentino

Schauspieler

Jahr
2018

WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt 21. Woche | 125 Min.

Mi
14.11
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Di
20.11
11:30

(sirk) 96.707 Kilometer zu Fuß. Einmal um die Welt. Als Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg aus aufbrechen, um die Welt zu erwandern, sollte es „nur“ weit in den Osten gehen. Vielleicht so weit, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kommen. Mit der Kamera und nur dem Nötigsten im Gepäck wollten sie mit ihrem Projekt beweisen, dass die Welt mehr ist als Auseinandersetzung, Flucht und Vertreibung. Drei Jahre später sind sie wieder zu Hause. Zu dritt. Und mit zahlreichen Aufnahmen, die von der Schönheit der Welt und von der Freundlichkeit der Menschen erzählen, weit über die bekannten Bilder aus den Nachrichten hinaus. Ein Film, der Mut macht. Nicht verpassen!

Regie
Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Schauspieler

Jahr
2017

Jetzt – nach so viel Jahren 1. Woche | FSK 6 | 60 Min.

Mi
14.11
Do
15.11
Fr
16.11
Sa
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So
18.11
Mo
19.11
Di
20.11
21:00

Das Dorf Rhina Rhina liegt im osthessischen Kreis Hersfeld-Rotenburg. Bis 1923 war der Ort der einzige in Preußen, in dem die Mehrheit der Bevölkerung jüdisch war. 1939 meldete der Bürgermeister den Ort als „judenfrei“. Der Dokumentarfilm ist eine filmische Suche nach den Erinnerungsspuren, die die vertriebenen jüdischen Bewohner bei ihren christlichen Nachbarn im nordhessischen Dorf Rhina hinterlassen haben.

Regie
Pavel Schnabel

Schauspieler

Jahr
2018

You Are Everything 1. Woche | FSK 12 | 98 Min.

Mi
14.11
Do
15.11
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16.11
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17.11
So
18.11
Mo
19.11
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20.11
12:40
22:40 22:40 22:40

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Lena Geller

Schauspieler

Jahr
2018

Nanouk 1. Woche | FSK 6 | 96 Min.

Mi
14.11
Do
15.11
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16.11
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17.11
So
18.11
Mo
19.11
Di
20.11
10:40
16:30 16:30 16:30

(mex) Nanouk (Mikhail Aprosimov) ist alt geworden. Seit Jahrzehnten lebt er mit seiner Frau Sedna (Feodosia Ivanova) in der tiefsten Tundra der russischen Republik Jakutien. Rentierhirte war er einst, doch die Herden sind ebenso verschwunden wie die übrigen Menschen, die in dieser unwirtlichen Umgebung in Tierfelljurten das althergebrachte Leben lebten. Nun streift Nanouk tagtäglich durch die Eislandschaften um Nahrung zu finden, während Sedna, die weise Schamanin, daheim die Traditionen der Vorfahren pflegt. Das Paar führt einen einsamen Kampf gegen den unbarmherzigen Zeitenwechsel. Dunkle Vorzeichen künden vom Ende der Welt, wie sie sie kennen. Nanouk und Sedna finden Trost in Gedanken an die gemeinsame Tochter Ága, die sie vor langer Zeit im Streit verlassen hat... Der bulgarische Regisseur Milko Lazarov portraitiert in großen Bildern Land und Leute. Ein melancholisches Meisterwerk.

Regie
Milko Lazarov

Schauspieler

Jahr
2018

1985 3. Woche | FSK 12 | 85 Min.

Mi
14.11
Do
15.11
Fr
16.11
Sa
17.11
So
18.11
Mo
19.11
Di
20.11
21:00

Adrian, ein verschlossener junger Mann kommt über die Feiertage nach Hause zu seiner konservativen Familie. Es wird schnell deutlich, dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt und sich dadurch von seiner Familie distanzieren musste. Dennoch versucht Adrian, eine Verbindung zu seinem jüngeren Bruder aufzubauen, während er ihn gleichzeitig schützen will. Die intensiven Nahaufnahmen der Familiengespräche und die Inszenierung in schwarz-weiß erzeugen eine klaustrophobische Stimmung.

Regie
Yen Tan

Schauspieler

Jahr
2018