Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde 1. Woche | FSK 0 | 98 Min.

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(sirk) 2019 hat der KiKa-Moderator Tobias Krell alias Checker Tobi sich in seinem ersten Kinofilm "… und das Geheimnis unseres Planeten" dem Element Wasser gewidmet. Der zweite Film "… und die Reise zu den fliegenden Flüssen" (2023) drehte sich um die Luft. Mit dem dritten Streich geht es, na klar, um die Erde als Element. Diese Abenteuerreise startet mit einem Rückblick: Als Achtjähriger (gespielt von Jungdarsteller Theodor Latta) drehte Tobi seine erste Fernsehsendung, mit Videokamera, im Garten seines Elternhauses und zusammen mit seiner besten Freundin, der gleichaltrigen Marina (Lilou Jyoti Weerts). Die damalige Frage zum Lieblingsthema Boden blieb jedoch unbeantwortet, so geht es nun, rund 30 Jahre später, auf die Reise (u.a. Madagaskar), um dem Thema umfangreich auf den Grund zu gehen. Etwas mehr Dokumentation, etwas mehr Indiana Jones. Empfehlenswert ab 6 Jahre.

Jahr
2026

Die drei ??? - Toteninsel 4. Woche | FSK 6 | 104 Min.

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(bouda) Die Sommerferien beginnen für die drei ??? mit unerwarteten Ereignissen: Statt eines entspannten Roadtrips durch Amerika wartet ein neuer, mysteriöser Fall auf sie. Bei ihrer neuesten Mission stoßen die Hobbydetektive auf den Geheimbund Sphinx. Diese Gruppe, angeführt von dem rätselhaften Professor Phoenix und seinem Gehilfen Olin, betreibt illegale Ausgrabungen und handelt mit gestohlenen Kunstgegenständen. Schnell richtet sich der Fokus auf die Vulkaninsel Makatao, auch bekannt als die Toteninsel. Die Insel birgt ein uraltes Grabmal, das mit einem tödlichen Fluch belegt sein soll: Niemand kehrt von dort lebend zurück. Doch was treibt Sphinx an, ein solches Risiko einzugehen? Und welche Rolle spielt der einflussreiche Unternehmer Joseph Saito Hadden in diesem gefährlichen Abenteuer? „Die drei ??? – Toteninsel“ ist ein ambitionierter und insgesamt sehenswerter Film.

Jahr
2026

The Housemaid - Wenn sie wüsste FSK 0 | 61 Min.

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(mex) Schnell noch die Brille aufgesetzt, das sieht seriöser aus. Millie (Sydney Sweeney), auf Bewährung aus der Haft entlassen, ist nervös, sie braucht den Job. Dringend! Da wird auch eine Stelle als Hausmädchen zur attraktiven Option. Die Rahmenbedingungen sind auch in Ordnung: Eine feine Villa vor den Toren New Yorks, die Überschaubarkeit des zu betreuende Haushalts und Arbeitgeber, die doch eigentlich eine einigermaßen schrecklich nette Familie zu sein scheinen. Ok, der Gärtner schaut grimmig und die Tochter wirkt ein wenig zickig - aber egal, Millie bekommt den Job und das ist erstmal gut so. Jedoch nur kurz, denn Nina (Amanda Seyfried), die Mutter des Hauses, offenbart schon bald bedrohliche psychische Probleme und merkwürdige Attacken auf Millie lassen nicht lange auf sich warten... Zwei starke Schauspielerinnen arbeiten sich durch diesen recht unterhaltsamen, mit mehreren Twists aufwartenden Paul-Feig-Thriller.

Jahr
2026

Der kleine Maulwurf 1. Woche | FSK 0 | 69 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2002

Amrum 1. Woche | FSK 12 | 93 Min.

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22.02
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(sirk) "Ein Hark Bohm Film von Fatih Akin" steht noch vor der ersten Szene auf der Leinwand geschrieben. Es geht um eine sehr persönliche Geschichte, basierend auf den Kindheitserlebnissen des Akin-Mentors Hark Bohm auf der nordfriesischen Insel Amrum in den letzten Kriegstagen 1945. Im Zentrum steht der zwölfjährige Nanning, der für seine Familie sorgt, deren streng nationalsozialistische Mutter direkt nach der Geburt des zweiten Kindes nach einer Radiomeldung über Hitlers Tod zusammenbricht. Der Coming-of-Age-Film aus der Sicht des Jungen beleuchtet die Härte des Insellebens, die NS-Ideologie in der Familie und die Frage nach Menschlichkeit in schweren Zeiten. Fatih Akin inszeniert Bohms persönliches Drama mit viel Feingefühl und Liebe zu den Figuren, er setzt auf authentische Darsteller, friesischen Dialekt und eindrucksvolle Naturaufnahmen der Insel. Ein Fatih Akin Film, der nicht nur seinen Mentor zufrieden aus dem Kino entlässt.

Jahr
2025

Bibi Blocksberg - Das große Hexentreffen 1. Woche | FSK 0 | 89 Min.

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(bouda) Die Neustädter Nachwuchshexe Bibi ist ganz aus dem Häuschen: Der große Hexenkongress findet in diesem Jahr auf dem Blocksberg bei Neustadt! Klar, dass sie zusammen mit Schubia und Flauipaui als Helferin mit dabei sein will. Doch kaum sind die ersten Hexen gelandet, bringt Bibi vor Ort einiges durcheinander. Insgesamt erweist sich der Film als liebevoll ausgestatteter und überwiegend stimmiger Beitrag zum Jubiläum, der visuell wie akustisch überzeugt, rasant, modern und dennoch kindgerecht. Der Film gelingt es, eine solide Balance zwischen Nostalgie und zeitgemäßer Neuinterpretation zu finden und Bibis Welt für alte wie neue Fans lebendig zu halten. Ein idealer Film für die ganze Familie.

Jahr
2025

Hamnet 4. Woche | FSK 12 | 127 Min.

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(jonny) Im elisabethanischen England des Jahres 1580 verlieben sich der Lateinlehrer William und die naturverbundene Agnes ineinander. Gegen den Widerstand ihrer Eltern beginnen sie eine Romanze und bekommen drei gemeinsame Kinder. Trotz des Familienidylls ist William mit dem Dorfleben unglücklich und geht, ermutigt von Agnes, nach London, um am Theater zu arbeiten. Als die Pest erneut in Europa wütet, stirbt ihr Sohn Hamnet in William Abwesenheit. Neben der räumlichen Distanz entfremdet nun auch die Trauer Agnes und William. Er stürzt sich in die Arbeit und widmet seinem verstorbenen Sohn ein Theaterstück. Chloé Zhao verfilmt mit „Hamnet” Maggie O’Farells gleichnamigen Roman, der die großen Lücken in William Shakespeares Lebenslauf mit viel Feingefühl füllt. Das Ergebnis ist, wie das entstehende Theaterstück, eine dramatische Geschichte, die einen dank der überragenden Jessie Buckley als Agnes ab Minute eins in ihren Bann zieht.

Jahr
2026

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße 1. Woche | FSK 6 | 114 Min.

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(mex) Bahnhof Friedrichstraße, die Schnittstelle zwischen den S-Bahn-Netzen der konkurrierenden deutschen Staaten. Wenn eine Weiche von Ost nach West verstellt werden konnte, dann wohl hier. So geschehen 1984, zumindest in der Romanvorlage Maxim Leos. Die folgende Massenflucht wurde von der DDR unter den Teppich gekehrt, in Gesamtdeutschland schnell vergessen. Bis ein zwielichtiger Journalist bei einer Recherche zum Anlass der 30jährigen Mauerfalljubiläums auf die Geschichte stößt und auch gleich den dazugehörigen Helden ausgräbt. Micha, inzwischen schluffiger Besitzer einer Videothek, kennt natürlich die ganze Wahrheit und die eignet sich eigentlich gar nicht als Heldengeschichte. Doch Micha ist pleite, der Zeitungsmann winkt heftig mit Geld, da lässt man schon mal fünfe gerade sein. Die daraus erwachsene Dynamik jedoch bringt dann noch einmal (wenn auch nicht immer ganz so frischen) Wind in die Ost-West-Geschichte.

Jahr
2025

Extrawurst FSK 12 | 98 Min.

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(bouda) Melanie, Vorzeigespielerin des Tennisvereins, regt bei der Jahreshauptversammlung die Anschaffung eines zweiten Grills an – einen, auf dem keine Schweinswürste gegrillt werden. Der scheinbar harmlose Vorschlag entpuppt sich in der Komödie „Extrawurst“ rasch als Spaltpilz: Die Diskussion eskaliert und spült rassistische Vorurteile aller Art an die Oberfläche; um Würstchen geht es schon bald nicht mehr. Der Film thematisiert den täglichen Wahnsinn des Culture Clashs und die Unfähigkeit, eine andere Meinung neben der eigenen zu tolerieren. Scharfe, pointenreiche Dialoge und ein spielfreudiges Ensemble sorgen für vergnügliche 98 Minuten, die jedoch auch mal wehtun dürfen.

Jahr
2026

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke 3. Woche | FSK 0 | 61 Min.

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(bouda) Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff. Er erzählt von einem 20-Jährigen, der nach dem Tod seines Bruders nicht weiß, wohin mit sich, bis er an der Münchner Schauspielschule landet und in die Villa seiner Großeltern zieht. Dort findet Joachim Frieden mit sich und der Welt. An der Schauspielschule hingegen fühlt er sich fehl am Platz und vor unlösbare Aufgaben gestellt. Es ist ein Film über das Ankommen im Leben und gleichzeitig das Abschiednehmen müssen. Ein großartiger Film, einfach herzerwärmend.

Jahr
2026

Der Fremde 2. Woche | FSK 12 | 124 Min.

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(sirk) Weltliteratur, destilliert auf 2 Stunden Film: François Ozons Adaption von Camus übersetzt die literarische Vorlage in kühle, ästhetisierte Schwarz-Weiß-Bilder. Der Film folgt Meursaults Weg vom Tod der Mutter bis zum Mord, wandelt aber die radikale Ich-Perspektive des Romans in eine moralische Beobachtung von außen um. Ozon betont die Sinnlichkeit von Licht und Körpern, doch Camus´ Originalzitate wirken im atmosphärischen Bildfluss oft deplatziert oder gar kitschig. Ein postkolonialer Akzent gibt den algerischen Opfern zwar Namen und Stimme, bleibt in seiner Kritik jedoch vage. Mit dem Einsatz von The Cures "Killing an Arab" im Abspann schlägt Ozon eine Brücke zur Gegenwart. Letztlich bleibt das Werk eine ästhetisch strenge Übung, die zwischen sklavischer Texttreue und der Suche nach einer eigenen filmischen Identität schwankt und die existenzielle Wucht des Originals teils einbüßt.

Jahr
2026

Rental Family 1. Woche | FSK 0 | 111 Min.

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(bouda) Philip Vanderploeg fristet sein Dasein als US-Schauspieler in seiner Wahlheimat Japan. Den Traum vom großen Durchbruch hat er längst begraben, die Rollenangebote bleiben aus. Die Wende kommt, als er bei einer Agentur anheuert, die Darsteller für das Privatleben vermittelt: als Ersatz-Vater, Miet-Trauergast oder schlicht als Kumpel zum Abhängen. Doch was als rein professioneller Job beginnt, entwickelt sich zu einer emotionalen Verstrickung, die Philips Weltbild ins Wanken bringt. „Rental Family“ ist eine behutsame Charakterstudie, die tief in eine Gesellschaft blickt, in der die Fassade oft mehr zählt als die Realität.

Jahr
2026

Mein Nachbar Totoro 3. Woche | FSK 0 | 87 Min.

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10:30
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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
1988

Prinzessin Mononoke 1. Woche | FSK 12 | 133 Min.

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(sirk).. ist eine junge Naturschützerin mit großen Kulleraugen. So groß, wie sie augenscheinlich nur der Phantasie eines jap. Zeichners entspringen können. Diese Augen, kombiniert mit einer starken Frauenrolle und einer phantasievollen Geschichte bilden die typischen Merkmale für sog. Animés, die hierzulande auf der Leinwand noch ein Schattendasein führen. Das wird sich mit diesem Film aber schnell ändern. Kein geringerer als Meisterzeichner Hayao Miyazaki sowie 200 weitere „Filsstiftspezialisten“ bebilderten ein imposantes Fantasy-Epos, das im 14. Jahrhundert angesiedelt ist und über den Kampf des Menschen mit den Naturgöttern um die Zukunft des Planeten erzählt. Nicht nur durch den unkonventionell phantasievollen Zeichenstil wird diese Reise in die jap. Mythologie mit Sicherheit auch Freunde von Disney und Co. überzeugen können. Absolut mitreißend und sehenswert. 133min.

Jahr
2001

Die progressiven Nostalgiker 4. Woche | FSK 6 | 104 Min.

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(mex) Frankreich im Jahre 1958. Familie Dupuis ist mit ihrem spießbürgerlichen Dasein vollends im Reinen. Michel, der Herr Papa ist Chef im Hause, Mutti Hélène putzt kocht und kümmert sich, da sind die Heinzelmännchen nichts gegen und die beiden Kinder haben nicht viel zu vermelden - außer vielleicht mal eine ungewollte Schwangerschaft von Töchterchen Jeanne. Vinciane Millereau karikiert in ihrem Filmerstling das Retro-Familienleben in vollen Zügen. Bis sie das Ehepaar nach einem Streit über Sinn und Unsinn moderner Waschmaschinen durch einen Stromschlag in die Zukunft versetzt. Das heißt in diesem Falle in die Gegenwart: Gleichberechtigung statt Paschatum, autonom einparkende Autos und kleine elektronische Wundertüten namens Handys sind eine krasse Herausforderung für die Neuankömmlinge und so sind wir mittendrin im Zeitreiseabenteuer der Dupuis´, das leider eher auf harmlose Unterhaltung aus ist, statt auf knackig-stressige Zeitenkollision.

Jahr
2026

Ein fast perfekter Antrag FSK 0 | 61 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren 4. Woche | FSK 12 | 103 Min.

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(bouda) Der deutsche Dokumentarfilmer Wilfried Hauke nahm die zwischen 1939 und 1945 entstandenen Tagebücher der weltberühmten Kinderbuchautorin Astrid Lindgren als Grundlage. Herausgekommen ist keine klassische Dokumentation, sondern ein hybrides Werk aus szenischen Darstellungen, Archivmaterial und Gesprächen mit Nachfahren. Der Film verzichtet auf kommentierende Expertenstimmen oder erklärende Off-Texte. Es gibt nur Lindgrens Worte, vorgetragen von der Schauspielerin Sofia Pekkari, und die Stimmen ihrer Nachfahren. Dieser Film ist ein gelungenes Zeitdokument, das Persönliches und Weltgeschichtliches kunstvoll verwebt. Er zeigt eine Lindgren jenseits der kinderliterarischen Ikone: als politisch wache Zeitzeugin, als zweifelnde, leidende und reflektierende Frau.

Jahr
2026

Architektur des Glücks 2. Woche | FSK 0 | 83 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

The Secret Agent 2. Woche | FSK 16 | 161 Min.

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16.02
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(sirk) Brasilien, Ende der 1970er Jahre. Korruption und Selbstjustiz prägen die Zeit am Ende der Militärdiktatur. Zu Beginn des Jahres, in der Sommer- wie Karnevalszeit, herrscht zudem Ausnahmezustand, auch in der Küstenstadt Recife. Die Geschichte des Films "spielt in einer Epoche großen Leids", lautet eine eingeblendete Botschaft des Filmemachers Kleber Mendonça Filho. Dennoch erklingt Sambamusik, als der Wissenschaftler Marcelo (Wagner Maura) in seine Heimatstadt zurückkehrt und auf eine Reihe finsterer Gestalten trifft. In der in mehrere Kapitel aufgeteilten, teils autobiographischen 158-minütigen Erzählung geht es im Kern um die Sehnsucht nach dem eigenen Sohn, den Rahmen bilden zahlreiche Randgeschichten rund um Protagonisten aus der linken Untergrundbewegung, inklusive Kriegsflüchtling (Udo Kier) und einem Sprung ins Hier-und-Jetzt. Ein fantastisch inszenierter und angenehm entschleunigter Agentenfilm .

Jahr
2025

Blood & Sinners 1. Woche | FSK 16 | 138 Min.

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(sirk) USA in den 1930ern. Die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (beide: Michael B. Jordan) kehren nach Jahren in ihre Heimat ins Mississippi-Delta zurück. In Chicago im Dunstkreis von Al Capone zu Ruhm und Reichtum gekommen, wollen die Brüder das Vergnügen zu den hart schuftenden Plantagenarbeitern bringen. Ihre Idee eines Juke Joint soll Tanz, Blues und viel Alkohol miteinander verbinden. Der erste Abend läuft erfolgversprechend an. Vor allem Cousin Sammie, genannt Preacher-Boy, sorgt an der Blues-Gitarre für Jubelstürme. Bis plötzlich ein weißes Musik-Trio vor der Tür steht, das später allerhand Todesopfer fordern wird. "Blues, Vodoo und Vampire gehören in afroamerikanische Hände" könnte Autor und Regisseur Ryan Coogler mit seiner fünften Regiearbeit (nach Black Panther, Creed) gemeint haben und schuf mit "Sinners" (Originaltitel) einen mitreißenden Genre-Mix, den man nicht verpassen sollte.

Jahr
2025

Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten 2. Woche | FSK 0 | 111 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Ungeduld des Herzens 2. Woche | FSK 12 | 109 Min.

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(mex) Stefan Zweigs Geschichte aus dem Jahre 1939, gab es das nicht schon einmal als Film? Ja doch, 1947, mit Lilli Palmer in der Hauptrolle. Diesmal ist es Lauro Cress, Sohn von Musiklegende Curt Cress, der die Sache anders angeht als damals sein britischer Regiekollege Maurice Elvey und Zweigs einzigen vollendeten Roman radikal in die Jetztzeit überträgt: Isaac, ein sensibler Vertreter der Gattung „Harte Schale, weicher Kern“, ist Zeitsoldat. In einem Biotop zwischen Kameradschaft und Drill sucht er sein Gleichgewicht, das irgendwo an Stabilität verloren zu haben scheint. Eines Abends trifft Isaac auf Edith. Nach einem völlig missratenen Kennenlernen fühlt sich Isaac in einer Mischung aus Zuneigung, Neugier und Mitleid zu der jungen Frau, die seit einem Motorradunfall querschnittgelähmt ist, hingezogen. Als Liebe hinzukommt verändert sich die Dynamik rasant... Auf allen Ebenen eine exzellente Literaturverfilmung.

Jahr
2026

Das Beste liegt noch vor uns 1. Woche | FSK 0 | 95 Min.

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14:30
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(mex) Giovanni (Nanni Moretti) ist ein alter Hase in der Filmbranche. Gemeinsam mit Ehefrau Paola dreht er seinen neuen Film über die Geschichte der kommunistische Partei Italiens: Wir befinden uns im Jahre 1956. Ein ungarischer Zirkus ist auf Einladung der PCI zu Gast. Zugleich fordern verstörende Bilder des ungarischen Volksaufstands gegen die sowjetische Besatzungsmacht von den italienischen Genossen eine Antwort auf die Frage, auf welcher Seite des Konfliktes sie eigentlich stehen möchten. Soviel zum Film im Film. Aber auch im „wahren Leben“ steht Nanni, ´tschuldigung, Giovanni vor einigen existentiellen Fragen. Die Ehe steht vor dem Ende, die Filmwelt verändert sich drastisch und der ewige Besserwisser muss sich mit dem, ihm bislang unbekannten Gefühl des Zweifelns anfreunden. Nanni Moretti zwischen einem nostalgischen Blick auf das Kino und dem undefinierten Aufbruch zu neuen Taten.

Jahr
2026

Winter in Sokcho 2. Woche | FSK 12 | 106 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Dead of Winter - Eisige Stille FSK 12 | 99 Min.

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16.02
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23:15
23:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Das Flüstern der Wälder FSK 0 | 100 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026