Invisible Sue - plötzlich unsichtbar 305. Woche | FSK 6 | 95 Min.

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15:00
15:30

(mex) Wer fühlt sich nicht oft von seinen lieben Mitmenschen übersehen. So geht es auch der 12jährigen Sue (Ruby M. Lichtenberg), die sowohl bei den Mitschülern, als auch bei ihrer vielbeschäftigten Mutter keinen leichten Stand hat. Dass die Unsichtbarkeit doch dann ganz andere Ausmaße annehmen wird, das trifft das clevere Mädchen dann aber aus heiterem Himmel. Sue kommt im Labor der Mama mit einer Flüssigkeit in Kontakt, die ihr eine Superkraft verleiht, die sie eigentlich nur aus ihren geliebten Comicgeschichten kennt. Und diese Superkraft wird sie sehr bald gebrauchen können, denn finstere Gestalten sind hinter ihr her und entführen obendrein die Mutter (Victoria Meyer). Im Team mit ihren Freunden App (Anna Shirin Habedank) und Tobi (Lui Eckhardt) begibt Sue sich auf deren Spur... Origineller und fantasievoller Superheldinnenfilm für junge Kinofans.

Regie
Markus Dietrich

Schauspieler
Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckhardt, Victoria Mayer, Luc Schiltz

Jahr
2019

Arthouse Sneak 11775. Woche | FSK 16 |

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22:15

Immer Anders. Immer Arthouse. Bei der Arthouse Sneak im Cinema könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln). Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Regie

Schauspieler

Jahr
2025

Am Abgrund 65. Woche | FSK 12 | 90 Min.

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05.09
18:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Daniel Harrich

Schauspieler
Hans-Jochen Wagner, Heiner Lauterbach, Luna Jordan

Jahr
2024

The Outrun 39. Woche | FSK 12 | 120 Min.

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05.09
20:45

(sirk) "This is the day, your life will surely change" singt Matt Johnson von der Band The The im Abspann. Für Rona (und für uns Zuschauende) sind es allerdings mehrere Tage, die ihr Leben verändern bzw. verändern sollen. Die Hauptfigur nimmt uns mit ans sprichwörtliche Ende der Welt, in ein kleines Haus an eine Küste einer schottischen Orkneyinsel. Rona möchte ihre ständigen Alkohol-Abstürze in den Griff bekommen, einige Rettungsversuche waren bereits missglückt. Rona ist 29, Studentin der Biologie in London. Warum sie dringend eine Auszeit braucht, das wird in den zahlreichen Rückblenden deutlich, die Regisseurin Nora Fingerscheidt (Systemsprenger) der Buchvorlage (von Amy Liptrot, auch Co-Autorin) entnommen hat. Wie eine beste Freundin kommt sie dabei ihrer Hauptfigur sehr nah. Und die herausragende Saoirse Ronan dankt es ihrer Regisseurin mit der ganzen Bandbreite ihres Könnens. Nicht verpassen!

Regie
Nora Fingscheidt

Schauspieler
Saoirse Ronan, Paapa Essiedu, Stephen Dillane

Jahr
2022

Ein Mädchen namens Willow 27. Woche | FSK 0 | 94 Min.

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30.08
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05.09
14:00

(jonny) Die elfjährige Willow zieht mit ihrem alleinerziehenden Vater in das alte Haus ihrer Mutter, das sie geerbt haben. Dort hat Willow richtig viel Platz und sogar einen eigenen Wald, mit dem sie zunächst aber nicht viel anfangen kann. Doch schnell lernt sie die Natur und alle Tiere im Wald zu schätzen und stößt eines Tages auf das lebendig gewordene Hexenbuch namens Grimmoor. Von ihm erfährt Willow, dass sie angeblich Hexenkräfte besitzt. Sie müsse nur drei andere Junghexen finden, dann würden sich ihre Kräfte voll entfalten. In der Tat wären ein paar Zauberkräfte nützlich, denn das Finanzamt droht, ihren geliebten Wald zu verkaufen... Harry Potter trifft auf Sonntagsmärchen mit allerlei guten Botschaften über Freundschaft und den Schutz der Natur. Ein netter Kinderfilm, der vor allem durch seine liebevolle Inszenierung auffällt.

Regie
Mike Marzuk

Schauspieler
Ava Petsch, Cora Trube, Anna von Seld

Jahr
2025

Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes FSK 12 | 107 Min.

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05.09
18:30
17:30

(sirk) Der Filmtitel soll provozieren, aufrütteln, wie die Dokumentation selbst. Und das ist gut so, denn es geht in den lehrreichen knapp 2 Stunden um die wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts (neben dem Klimawandel): Flucht und Migration. Und eben mit den damit verbundenen Problemen. Lösungen gibt es kaum, werden auch kaum benannt. Die Doku fängt zu Beginn bewegende Bilder von den europ. Außengrenzen ein, Maximilian Ahrens und Maik Lüdemann interviewen Überlebende, die trotz tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben und lassen Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen zu Wort kommen, die den menschenverachtenden Status Quo in der Debatte und den damit verbundenen Rechtsruck in Deutschland in Frage stellen. Lehrende, wenn Ihr das lest: Diese Doku gehört in jeden Unterricht!

Regie
Maik Lüdemann, Max Ahrens

Schauspieler
Aladin El-Mafaalani, Marcel Fratzscher, Maurice Höfgen, Simin Jawabreh, Jochen Oltmer, Monika Schnitzer, Natascha Strobl, Linus Westheuser, Helena Steinhaus

Jahr
2025

Memoiren einer Schnecke 6. Woche | FSK 12 | 95 Min.

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13:30

(sirk) Triggerwarnung: Kein Film für zartbesaitete Menschen mit Depression, Verlust, Trennung oder sonstigen schlimmen Ereignissen im Leben. Fünfzehn Jahre nach seinem schwarzhumorigen Spielfilmdebüt (Mary & Max) präsentiert der australische Animationskünstler Adam Elliot seinen zweiten Knetfiguren-Streich. Bewährtes, wie die makabre Grundstimmung und die depressive Düsterkeit werden erneut angemischt mit einer herzerwärmenden Geschichte rund um eine ungewöhnliche Freundschaft. Mit "ich bin nicht immer einsam" beginnt die Erzählung der jungen Grace, die in den 1970er Jahren in Australien nach und nach beide Elternteile verliert und wie ihr Zwillingsbruder Gilbert bei Pflegeeltern aufwächst. Ein 95-minütiges, detailverliebtes Kunstwerk von einer schicksalsgeprägten Geschwisterbindung, ihren Träumen und Ängsten, sozialer Isolation und speziellen Freundschaften. Harte Kost, aber meisterhaft serviert.

Regie
Adam Elliot

Schauspieler

Jahr
2024

Wilma will mehr 5. Woche | FSK 0 | 112 Min.

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15:00
17:40
16:30 16:30
15:30

(sirk) … vor allem Anerkennung. Stellvertretend für die vielen gebeutelten, ehemals glücklichen Menschen, die hinter bzw. vor vielen Dingen ein "Ex" gestellt haben bzw. noch stellen (müssen), Ex-Partner, Ex-Job, Ex-Freundeskreis und so weiter, verkörpert Fritzi Haberlandt eine emanzipierte Ost-Frau, die sich diesen und weiteren Schicksalsschlägen entgegenstellt. Zu Beginn wird im Blaumann getanzt, dann erzählt, dann abgewickelt, schließlich geht es weiter in Wien. Anfangs ein wenig desillusionierend entsteht am neuen Ort ein neuer Wert. Ein wenig Culture-Clash mit dem ostdeutschen Pragmatismus einer Frau, die die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Haberlandt sei Dank eine berührende kleine Süßigkeit.

Regie
Maren-Kea Freese

Schauspieler
Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann

Jahr
2024

La Haine - Hass 4. Woche | FSK 12 | 98 Min.

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30.08
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05.09
20:00
20:15

(sirk) 24 Stunden vor den Toren von Paris in den 1990ern. Gewalt liegt in der Luft. In der Nacht zuvor hat es einen gewalttätigen Aufstand gegeben. Der 16-jährige Araber Abdel liegt nach einem Zusammenstoß mit der Polizei im Koma. Das Viertel ist in heller Aufregung und bereitet sich auf die nächste Nacht vor, die weitere Unruhen mit sich bringen könnte. Abdels Freunde Saïd (Saïd Taghmaoui), Hubert (Hubert Koundé) und Vinz (Vincent Cassel) tragen alle Wut im Bauch, doch sie erliegen schließlich mehr der Hoffnungslosigkeit als dem Hass. Zuvor treffen die Banlieu-Bewohner in anekdotenhaften Szenen auf Vertreter unterschiedlichster Teile der Gesellschaft, welche die Figuren mit wenigen Ausnahmen ausgrenzen, misshandeln oder bestenfalls als Kuriosität behandeln. Der Hip-Hop durchtränkte Soundtrack unterstützt die bedrohliche und dunkle Stimmung der Bilder. Zeitlos aktuell. Ein Meilenstein des französischen Kinos.

Regie
Mathieu Kassovitz

Schauspieler
Abdel Ahmed Ghili, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui, Solo, Vincent Cassel

Jahr
1995

Sirât 3. Woche | FSK 16 |

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20:30 20:30
20:15 20:15 20:15

(sirk) Ein Vater sucht seine Tochter. Obwohl Luis (Sergi López) seit über 5 Monaten kein Lebenszeichen von ihr erhalten hat, vermutet er seine volljährige Tochter Mar auf einem Rave in Marokko. Zusammen mit seinem minderjährigen Sohn Esteban reist er zunächst in die Grenzregion. Gemeinsam werden Handzettel verteilt. Als ein sympathisches Grüppchen Außenseiter und Weltenbummler nach einer militärischen Räumung zum nächsten Rave in die Wüste aufbrechen will, folgt ihnen das Vater-Sohn-Gespann. Mit fatalen Folgen. Ein hypnotisches und in Teilen dystopisches Roadmovie mit viel ambient techno (Kangding Ray), staubigen Landschaftsaufnahmen und einigen sprichwörtlichen "Schlägen in die Magengrube". Offen für Interpretationen. Ein faszinierend immersiver, allegorischer Trip des Spaniers Oliver Laxe. Ausgezeichnet mit dem großen Preis der Jury in Cannes. Sehr empfehlenswert.

Regie
Oliver Laxe

Schauspieler
Sergi López, Bruno Arjona Núñez, Richard Bellamy

Jahr
2025

Bring her Back 3. Woche | FSK 18 | 105 Min.

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05.09
22:20

(jonny) Eines Tages finden Andy und seine sehbehinderte Stiefschwester Piper ihren Vater tot in der Dusche. Da Andy erst in drei Monaten volljährig wird, ziehen die beiden zu der Sozialarbeiterin Laura, die bereits den mutistischen Jungen Oliver bei sich aufgenommen hat. Da Laura vor Kurzem ihre ebenfalls sehbehinderte Tochter verloren hat, scheint ihre besondere Nähe zu Piper zunächst nachvollziehbar. Doch schon bald zeigt sich, dass sie mit Piper und Oliver einen düsteren Plan verfolgt, bei dem Andy nur im Weg ist... Nach dem Überraschungserfolg ihres Regie-Debüts „Talk to Me“ legen die Philippou-Brüder mit „Bring her Back“ noch eins drauf. Sie verbinden tiefe emotionale Verletzungen mit leibhaftigem Horror zu einem grausigen Plot der keine Atempause lässt. Zusammen mit einer oscarreifen Performance von Sally Hawkins liefert der Film ein Fest für hartgesottene Horrorfans.

Regie
Danny Philippou, Michael Philippou

Schauspieler
Sally Hawkins, Billy Barratt, Sora Wong

Jahr
2025

Der Kuss des Grashüpfers 2. Woche | FSK 12 | 135 Min.

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10:40

(mex) Bernhard (Lenn Kudrjawizki) bewohnt gemeinsam mit einem Schaf ein nobles Penthouse in Köln. Die Beziehung des exzentrischen Schriftstellers zu seiner Partnerin Agata (Sophie Mousel) ist in hochgradigem Krisenmodus. Als bei seinem Vater ein unheilbarer Hirntumor diagnostiziert wird, scheint Bernhard vollständig den Boden unter den Füßen zu verlieren… Filmemacher Elmar Imanov nimmt uns mit in die düster-brodelnde Innenwelt seines Protagonisten, die nicht nur diesen, sondern auch das Publikum die Trennlinien zwischen Surrealismus, Traumwelten und Wirklichkeit erkunden lässt. Ein besonderer Film, der schon auf der letzten Berlinale in der Sektion Forum Kritik und Cineasten in Wallungen gebracht hat. Sehenswert.

Regie
Elmar Imanov

Schauspieler
Lenn Kudrjawizki, Michael Hanemann, Sophie Mousel

Jahr
2024

Bitter Gold 2. Woche | 83 Min.

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30.08
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16:20

(sirk) Auf nach Südamerika! Und zwar in die staubtrockene Atacama-Wüste von Chile. Carola ist 16 Jahre alt und kocht für die Tagelöhner ihres alleinerziehenden Vaters. Der betreibt eine illegale Mine und baut Kupfererz ab. Für sich selbst hat Carola einen anderen Traum: Sie möchte ans Meer ziehen und endlich eine Schule besuchen. Um diesen Traum verwirklichen zu können, suchen Vater Pacifico und Tochter Carola in den kalten Nächten in einer anderen stillgelegten Mine nach Gold. Was auch der alkoholabhängige Humberto mitbekommt. Als Humberto eines nachts eine Schusswaffe zieht, kommt es in der Dunkelheit zu einem Handgemenge mit tödlichem Ausgang für den Angreifer. Vater Pacifico wird ins Bein geschossen. Nun muss seine Tochter seinen Platz einnehmen ... Ein mitreißender Mix aus Coming-of-Age, Sozialdrama und Neo-Western. Nicht verpassen!

Regie
Juan Francisco Olea

Schauspieler
Katalina Sánchez, Francisco Melo, Daniel Antivilo

Jahr
2024

We All Bleed Red 1. Woche | FSK 6 | 102 Min.

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04.09
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05.09
10:40
18:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Regie
Josephine Links

Schauspieler

Jahr
2024

In die Sonne schauen 1. Woche | FSK 16 | 155 Min.

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30.08
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15:45 15:45 15:45
17:15
19:00 19:00 19:00 19:00 19:00
10:50
17:00 17:00 17:00

(sirk) Der Blick durch ein Schlüsselloch verheißt oft nichts Gutes. Zumindest nicht im Film. Bei Mascha Schilinski, die die Idee zum Film während eines längeren Aufenthaltes auf einem Bauernhof in der Altmark hatte, werden für junge Frauen und Mädchen Geheimnisse offenbar. Wie verlor der ältere Bruder sein Bein? Warum hört er auf zu schreien, wenn er "in der Mitte des Körpers" massiert wird? Was macht die Mutter, wenn sie vor den Familienfotos steht? Schilinski mäandert durch die Zeit, vom Kaiserreich bis heute und erzählt die (meist düsteren) Geschichten der Familien, die in vier verschiedenen Zeitabschnitten einen Bauernhof in der Altmark bewohnen. In erster Linie aus weiblicher Perspektive. Anders als bei Robert Zemeckis (ähnliche Idee mit "Here") sind die Einstellungen jedoch nicht auf Hochglanz poliert sondern offenbaren Angst, Trauer und Traumata - und eben Schlüssellochgeheimnisse. Ein Meisterwerk. Nicht verpassen!

Regie
Mascha Schilinski

Schauspieler
Lena Urzendowsky, Luise Heyer, Susanne Wuest

Jahr
2025