Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde 2. Woche | FSK 0 | 98 Min.

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(sirk) 2019 hat der KiKa-Moderator Tobias Krell alias Checker Tobi sich in seinem ersten Kinofilm "… und das Geheimnis unseres Planeten" dem Element Wasser gewidmet. Der zweite Film "… und die Reise zu den fliegenden Flüssen" (2023) drehte sich um die Luft. Mit dem dritten Streich geht es, na klar, um die Erde als Element. Diese Abenteuerreise startet mit einem Rückblick: Als Achtjähriger (gespielt von Jungdarsteller Theodor Latta) drehte Tobi seine erste Fernsehsendung, mit Videokamera, im Garten seines Elternhauses und zusammen mit seiner besten Freundin, der gleichaltrigen Marina (Lilou Jyoti Weerts). Die damalige Frage zum Lieblingsthema Boden blieb jedoch unbeantwortet, so geht es nun, rund 30 Jahre später, auf die Reise (u.a. Madagaskar), um dem Thema umfangreich auf den Grund zu gehen. Etwas mehr Dokumentation, etwas mehr Indiana Jones. Empfehlenswert ab 6 Jahre.

Jahr
2026

One Battle After Another 4. Woche | FSK 16 | 162 Min.

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(sirk) In einer Welt, in der sich verschiedene politische Ideologien zahlreiche Kräftemessen liefern, hat Bombenbauer Bob (Leonardo DiCaprio) sich mit seiner Tochter in eine Waldhütte zurückgezogen. Den Grund liefern die ersten 45 Minuten dieses fast zweieinhalbstündigen Action-Paranoia-Thrillers: Knapp 16 Jahre zuvor befreite eine Widerstandsgruppe namens French 75 auf einen Schlag hunderte Gefangene aus den Händen der skrupellosen United States Immigration and Customs Enforcement, kurz ICE. Danach verschwanden die Widerstandskämpfer, darunter auch Bob von der Bildfläche. Seitdem lebt Bob in Angst. Vor allem vor dem skrupellosen ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn), der ihm aus Rache nach dem Leben trachtet. Paul Thomas Anderson setzt dieses Duell mit herausragenden Darstellern meisterhaft in Szene. Karten sichern!

Jahr
2025

Sentimental Value 3. Woche | FSK 12 | 134 Min.

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(sirk) Zu Beginn geht es um ein altes Haus. In der liebevollen Beschreibung eines Kindes. In diesem Haus, so wird erzählt, wurde es oft sehr laut. Am schlimmsten sei aber die Stille gewesen. Die Worte kommen von Nora, dargestellt von Renate Reinsve (schon toll in "Der schlimmste Mensch der Welt"), die als Theaterschauspielerin eine Lampenfieber-Attacke erleidet und anschließend auf der Beerdigung ihrer Mutter nach vielen Jahren auf ihren Vater (Stellan Skarsgard) trifft. Und der hat ein ganz besonderes Anliegen... Aus dem Inhouse-Drama wird ein Vater-Tochter- dann ein Familiendrama. Inklusive einer Film-im-Film-Erzählung. Joachim Trier (Oslo, 31. August, Thelma, Louder than bombs) verknüpft diese Erzählstränge zu einem herausragend bebildert und gespielten, gut zweistündigen Meisterwerk, das von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Nicht verpassen!

Jahr
2025

Father Mother Sister Brother 3. Woche | FSK 12 | 111 Min.

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(mex) Jim Jarmusch zelebriert seit den frühen 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in jedem seiner Filme einen ganz speziellen Blick auf Untiefen und Sternstunden menschlichen Miteinanders. Eine außergewöhnliche Ansammlung von hoch merkwürdigen Geschöpfen, so gruselig wie liebenswert, haben als Allie, Zack oder Jack, William Blake, Paterson, Ghost Dog oder gar Helmut über die Jahre Eingang in den Jarmusch-Kosmos gefunden und im kollektiven Gedächtnis unzähliger Cineasten nicht löschbare Spuren hinterlassen. Und Jarmusch hat noch nicht fertig. In seinem neuen Werk erinnert er uns wort- und bildreich daran, dass man sich Familie nicht aussuchen kann. In drei Episoden, von hochwitzig bis anrührend-traurig, erleben wir mit versammelten Starensemble das Spektrum zwischen grenzenloser Verbundenheit und kolossaler Entfremdung. Sehr stark und absolut jarmuschig - in Venedig gab es dafür den Goldenen Löwen.

Jahr
2026

Blood & Sinners 1. Woche | FSK 16 | 138 Min.

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(sirk) USA in den 1930ern. Die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (beide: Michael B. Jordan) kehren nach Jahren in ihre Heimat ins Mississippi-Delta zurück. In Chicago im Dunstkreis von Al Capone zu Ruhm und Reichtum gekommen, wollen die Brüder das Vergnügen zu den hart schuftenden Plantagenarbeitern bringen. Ihre Idee eines Juke Joint soll Tanz, Blues und viel Alkohol miteinander verbinden. Der erste Abend läuft erfolgversprechend an. Vor allem Cousin Sammie, genannt Preacher-Boy, sorgt an der Blues-Gitarre für Jubelstürme. Bis plötzlich ein weißes Musik-Trio vor der Tür steht, das später allerhand Todesopfer fordern wird. "Blues, Vodoo und Vampire gehören in afroamerikanische Hände" könnte Autor und Regisseur Ryan Coogler mit seiner fünften Regiearbeit (nach Black Panther, Creed) gemeint haben und schuf mit "Sinners" (Originaltitel) einen mitreißenden Genre-Mix, den man nicht verpassen sollte.

Jahr
2025

Als wäre es leicht 3. Woche | FSK 12 | 95 Min.

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(sirk) Treffen sich eine gehörlose Frau und ein blinder Mann ... Was wie ein Witz beginnt, ist die Ausgangssituation einer modernen deutschen Rom-Com, in der die gehörlose Kati (Cindy Klink) im Dialoghaus Hamburg auf den blinden Stadionkommentator Florian (David Knors) trifft. Wer, wie ich persönlich, davon ausgeht, dass eine funktionierende Liebe in erster Linie auf offener, respektvoller Kommunikation basiert, der kann sich vorstellen, dass Florian und Kati nicht nur ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten im Weg stehen. Der Autor und Regisseur Milan Skrobanek versucht das nahezu Unmögliche, er verwendet zudem Klischees, ohne ihnen zu erliegen, und stellt eine universelle Sprache (der Liebe) vor, die alle Menschen verstehen können – unabhängig von ihren körperlichen oder sensorischen Voraussetzungen. Berührend schön.

Jahr
2026

Gelbe Briefe 2. Woche | FSK 12 | 128 Min.

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(mex) İlker Çataks (Das Lehrerzimmer) neuer Film beginnt mit einem Clou: „Berlin als Ankara“ füllt in roten Buchstaben die volle Breite der Leinwand. Die deutsche Hauptstadt übernimmt die Rolle ihres türkischen Pendants? „Hamburg als Istanbul“ wird später folgen. Welch geniale Idee mit für das Publikum schwerwiegenden Folgen auf Wirkung und Rezeption der gezeigten dramatischen Ereignisse. Das Künstlerpaar Derya und Azis arbeitet am Staatstheater Ankara. Sie gefeierte Schauspielerin, er erfolgreicher Autor, Regisseur und Hochschullehrer. Die beiden haben sich recht gut eingerichtet in dem Raum zwischen künstlerischer Freiheit, staatlicher Einflussnahme und gediegenem Wohlstand. Als aber über Nacht das Unheil in Gestalt politischer Willkür über sie einbricht, gerät ihr gesamter Lebensentwurf ins Wanken… Çatak stellt wichtige Fragen zum richtigen Zeitpunkt und gewinnt den Goldenen Bären in Berlin. Ein Glücksfall.

Jahr
2026

Vermisst 3. Woche | FSK 16 | 122 Min.

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18:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
1982

Denn dieses Leben lebst nur Du 1. Woche | FSK 12 | 84 Min.

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13:15

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Shaun das Schaf - Der Film 1. Woche | FSK 0 | 85 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2015

Jazzy - Chaos im Regenwald 1. Woche | FSK 0 | 87 Min.

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28.04
13:15

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Luisa FSK 12 | 95 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

La Grazia - Wem gehören unsere Tage? FSK 12 | 133 Min.

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16:00

(mex) In vielen politischen Krisen war Staatspräsident Mariano de Santis (Toni Servillo) der Fels in der Brandung. Der Christdemokrat und ehemalige Richter hat seine Aufgaben und Pflichten stets mit höchsten moralischen Ansprüchen und größtmöglichem Verantwortungsgefühl erfüllt. Seine italienischen Landsleute lieben und verehren ihn dafür. Nun, zum Ende seiner Amtszeit, stehen noch einmal einige schwerwiegende Entscheidungen an und das zu einem Zeitpunkt, an dem Marianos Sicht auf die Welt von Zweifel, Unruhe und fehlender Leichtigkeit getrübt wird. Paolo Sorrentino („Cheyenne - This Must Be the Place“, „La Grande Bellezza“, „Parthenope“) hat sich eine vortreffliche Geschichte ausgedacht. In seiner unvergleichlichen Art findet er wieder einmal Bilder, die, nicht mehr und nicht weniger, den Atem stocken und die Tränen fließen lassen. Ein dreifaches Hoch auf „La Grazia“, Sorrentino/Servillo und das Kino.

Jahr
2026

Allegro Pastell 1. Woche | FSK 12 | 100 Min.

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(mex) Tanja (Sylvaine Faligant) und Jerome (Jannis Niewöhner), beide Anfang-Mitte-30, haben einiges gemeinsam. Sie arbeiten in kreativen Berufen, sie als Schriftstellerin, er als Webdesigner, genießen die Freiheiten ihres professionellen Lebens, und stehen jeweils am Beginn vielversprechender Karrieren. Und, da haben sie Glück, sie sind ineinander verliebt. Aber was eigentlich direkt in den Siebten Himmel führen könnte, wird von einer weiteren Gemeinsamkeit gebremst. Tanja und Jerome fällt es schwer das Hier und Jetzt in all seiner Schönheit anzunehmen, sind stattdessen Meister im Aufrechterhalten einer desillusionierenden zwischenmenschlichen Distanz. Und so wird das, was sein könnte zu dem, was nicht sein wird… Bestsellerautor Leif Randt hat seinen Erfolgsroman in ein Drehbuch verwandelt, Regisseurin Anna Roller hat daraus einen melancholischen, sehr sehenswerten Liebesfilm gemacht.

Jahr
2026

Rosebush Pruning FSK 0 | 94 Min.

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20:00

Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

Jahr
2026

Pillion 4. Woche | FSK 16 | 108 Min.

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(sirk) … nennt man im Englischen den Soziussitz eines Motorrads. Auf diesem landet der unbeholfene Parkplatzwächter Colin (Harry Melling). Er klammert sich an den Rücken des hünenhaften, wortkargen Ray (Alexander Skarsgård), dem er seit der ersten Begegnung im Pub verfallen ist. Ray ist ein Mann klarer Hierarchien. Beim ersten Date fallen kaum Worte; in einer Gasse surrt der Reißverschluss seines Overalls: "Runter auf die Knie. Lecken." Colin gehorcht, erwartungsvoll und neugierig. Harry Lighton verlegt in seinem Langfilmdebüt (Drehbuchpreis Cannes 2025) Adam Mars-Jones’ Roman "Box Hill" aus den 1970ern in die Gegenwart. Unerschrocken blickt er in den Abgrund einer toxischen Beziehung und mutet seinem Publikum Erniedrigung und kinky Sex zu, fängt dieses im nächsten Moment mit warmen Augenblicken wieder ein. Ein Film wie eine Fahrt auf dem Sozius: nah am rauen Asphalt und berauschend direkt.

Jahr
2026

Begierde 3. Woche | FSK 16 | 97 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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1983

Romeria - Das Tagebuch meiner Mutter 3. Woche | FSK 16 | 112 Min.

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(sirk) In ihrem semiautobiografischen Rückblick verwebt Carla Simón Erinnerung und Verlust zu einem visuell betörenden Coming-of-Age-Porträt. Die 18-jährige Waise Marina (Llúcia Garcia) reist nach Vigo, um die Anerkennung ihrer wohlhabenden, konservativen Verwandtschaft zu erkämpfen. Ihr verstorbener Vater war drogensüchtig, die Eltern nicht verheiratet – ein Makel, den die Familie totschweigen will. Bewaffnet mit dem Tagebuch ihrer Mutter und einer Videokamera, sucht Marina nach der Wahrheit hinter den Familiengeschichten. Simón inszeniert diesen Prozess meditativ und traumartig. Sie lässt die Toten wie einen verträumten Nachhall durch die strahlend blaue Küstenszenerie gleiten. Getragen von Garcias fesselnder Präsenz, die eine überzeugende Leere ausstrahlt, ist der Film weit mehr als ein Familiendrama: Es ist eine intime, emotional unmittelbare Studie über die Rekonstruktion der eigenen Existenz.

Jahr
2026

On Drive FSK 0 | 115 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Empört-Euch! Engagiert-Euch! Stéphane Hessel FSK 0 | 70 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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2026

Arco - Eine fantastische Reise durch die Zeiten 2. Woche | FSK 6 | 89 Min.

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(sirk) Was, wenn Regenbogen die Spuren von Zeitreisenden wären? In seinem inhaltlich überzeugenden Animationsfilm entwirft Ugo Bienvenu eine idyllische Wolkenzukunft, versetzt die Handlung aber klug in unsere krisengebeutelte nahe Gegenwart. Der zehnjährige Arco strandet im Jahr 2075 und trifft auf Iris. Zwischen ökologischen Ruinen und technischer Isolation entspinnt sich eine Freundschaft, die Hoffnung als handlungsleitende Kraft begreift. Visuell besticht das Werk durch eine sanfte Prismatik im 2D-Stil. Bienvenu gelingt dabei eine emotionale Umweltfabel, die in ihrer Resonanz deutlich an Hayao Miyazakis Meisterwerke wie „Ponyo“ erinnert. Wie bei Miyazaki wurzelt die Utopie hier nicht in Technik, sondern im menschlichen Vertrauen. Ein rarer Glücksfall von Kinderfilm: Er nimmt sein Publikum ernst, spiegelt die Härte der Welt und bewahrt sich doch den kindlichen Glauben an das Wunderbare.

Jahr
2026

Sirens Call FSK 0 | 121 Min.

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Neu angelaufener Film, wird nächste Woche besprochen.

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Vier minus drei 1. Woche | FSK 12 | 121 Min.

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(sirk) Klingt nach Kitsch, ist es aber nicht: Barbara, eine Klinik-Clownin, verliert Mann und Kinder bei einem Autounfall. Doch was als "Seelenpornografie" missverstanden werden könnte, entpuppt sich als eines der herausragenden Melodramen des deutschen Gegenwartskinos. Regisseur Goiginger (Rickerl) wandelt den Schmerz in viszerale Energie. Valerie Pachner spielt Barbara mit einer brachialen Hingabe, die den körperlichen Kontrollverlust der Trauer spürbar macht. Zwischen dem kühl-katholischen Beerdigungsritus und einer lautstarken Clownsparade zum Grab bricht sich ein Triumphzug des Lebens Bahn. Der Film nutzt die Manipulativität des Rührstücks als bewussten Modus, um die Banalität des Todes ästhetisch einzuholen. Es ist ein radikal ehrliches Werk über die Weigerung, an der Trauer zu zerbrechen. Wer Filme wie "Der Geschmack von Rost und Knochen" oder "Manchester by the Sea" mochte: Karten bestellen!

Jahr
2026